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RPlus | Evolution mal anders
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Das Pferd

 

Im Zuge meiner Ausbildung zur Pferdephysiotherapeutin setzte ich mich erstmals mit einem Thema auseinander, welches mich sehr faszinierte. Die „Vergleichende Morphologie“. Im Zuge dieses „Unterrichtsfachs“ habe ich mich mit diesem für mich neuen und spannenden Betrachtungsansatz beschäftigt, alles genau unter die Lupe genommen und versucht es auf die belebte Welt anzuwenden. Die Erkenntnisse haben meine Sinne geschärft, und wenn ich heute ein Pferd betrachte, dann wahrscheinlich nicht ganz ohne diesen Hintergrund. Ich bewundere die kraftvolle Eleganz und Zähigkeit dieser Tiere. Das Pferd – ein Tier, das sich im Laufe der Jahrmillionen zu einer athletischen Kraftmaschine entwickelt hat und dabei so sanft und anmutig erscheint.

Eine andere Betrachtungsweise

 

Die Vielfalt dieses Themas hat mich dazu bewogen, ein paar Zeilen dazu zu verfassen, welche lediglich mein persönliches Interessensgebiet spiegeln, aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit erheben. Es könnte sogar sein, dass sich der eine oder die andere durch diesen Text nicht angesprochen fühlt, ja überhaupt einen ganz anderen naturwissenschaftlichen Zugang bevorzugt. Euch können diese Zeilen vielleicht ein paar Einblicke geben, über die ihr so noch nicht nachgedacht habt oder eben einen Grund zum Weiterklicken. Was es auch ist, es ist ok.

Willst du dich am Ganzen erquicken, so musst du das Ganze im Kleinsten erblicken. J. W. v. Goethe

Johann W. von Goethe

 

Was vielleicht einige nicht wissen ist, dass Johann W. von Goethe neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller vor allem eines war: Naturwissenschafter. In seinem Werk „Faust – eine Tragödie“ lässt er seine Erkenntnisse und Beobachtungen aus seinen über viele Jahre andauernden naturwissenschaftlichen Forschungen und Arbeiten einfließen. Goethe widmete sich schon vor Charles Darwin der Erforschung der Morphologie von Pflanzen, Tieren und Menschen. Er erkannte, dass alle organischen Formen auf eine Urform zurückgehen und sich ein ständiger Wandel in der belebten Welt vollzieht. Durchsetzen konnte sich aber letztendlich Darwins Evolutionstheorie. Diese wurde in der Fachwelt anerkannt und gilt auch als wissenschaftlich belegt.

Nichts existiert ohne das andere

 

Lasst uns nun das Lebewesen Pferd einmal nach Goethes Ansätzen, der hier stellvertretend für die „Vergleichende Morphologie“ steht, anschauen. Diese sind keineswegs kreationistisch, sondern wollen Lebewesen im Gesamten erfassen, wenn es um deren Ausgestaltung und infolgedessen auch um das ihnen innewohnende Wesen geht. Goethe betrachtete kein Kriterium für sich alleine, sondern bediente sich des ganzheitlichen Erkenntnisverfahrens, und schaffte damit eine Alternative bzw. viel mehr eine Ergänzung zum teilweise mechanisierten und entseelten Weltbild der Naturwissenschaften, welches in manchen Zeiten vorherrschte. Man zerlegte und baute wieder zusammen, man nahm Maß und rechnete. Man unterteilte die Welt in Zahlen, Funktionen und Formeln.

Wer will was Lebendigs erkennen und beschreiben, sucht erst den Geist heraus zu treiben, dann hat er die Teile in seiner Hand, fehlt, leider! nur das geistige Band. J. W. v. Goethe

Statt nur Merkmale nebeneinander aufzuzählen, bemühte er sich deren Entwicklung durch Betrachten ihrer zugrundeliegenden inneren Gesetzmäßigkeiten in Abhängigkeit der sie umgebenden Umwelteinflüsse nachzuvollziehen. Statt alle Weiterentwicklungen nur zufälligen Mutationen zuzuschreiben, beschreibt er, wie die Veränderung eines Organs unmittelbar auf die Gestaltung und Funktion eines anderen Einfluss nimmt.

Prägnante Merkmale

 

Man findet in der Natur unglaublich viele Variationen von Organismen. Von der Maus bis zum Elefanten zählt alles zur Klasse der Säugetiere, ihr Grundbauplan ist derselbe – aber reicht das allein aus, um das Tier zu beschreiben, das Wesen zu erkennen? Bei eingehender Betrachtung fallen uns schon bei der Geburt prägnante Merkmale auf, die das weitere Leben maßgeblich bestimmen. Beim Vogel sind es die riesigen Augen, bei den Nagern die unglaublich präsenten Zähne, bei der Kuh das gewaltige Ausmaß des Magens und das feuchte Maul und beim Menschen der große Kopf im Verhältnis zum Rest des Körpers. Was aber ist es beim Pferd? Denken wir nur an die ersten unbeholfenen Stehversuche des Fohlen, so würde man spontan sagen: Beim Pferd steht die Entwicklung des Beins im Vordergrund. Die langen und kraftvollen Beine springen uns sofort ins Auge.

Wie alles sich zum Ganzen webt, eins in dem andern wirkt und lebt! J. W. v. Goethe

Die Grundidee

 

Hat man erst mal diese Grundidee erkannt, so ergeben sich daraus all die anderen Modifikationen, die das Pferd ausmachen. Goethe vertrat den Standpunkt, dass die Ausprägung eines Organs unmittelbar die Ausgestaltung und Funktion der anderen Organe mitprägt und beeinflusst. Schritt für Schritt.

Vom Zehengänger zum Huftier

 

Ganz am Anfang stand ein kleiner Waldbewohner (30 – 50 cm hoch), der geduckt durch die sumpfigen Wälder schleicht. Später erobert das Pferd die Weiten der Steppe und entwickelt sich zum großen (120 cm) und schnellen Lauftier. Mit diesem Prozess und dem damit verbundenen veränderten Nahrungsangebot geht eine Modifizierung der Gliedmaßen und Zähne einher. Statt Laub und Früchte fressen sie nun das Gras der Steppe. Die Zähne werden härter, schärfer und säurebeständiger. Waren Zehen noch hilfreich, um nicht im sumpfigen Boden zu versinken, so bilden die sich nun allmählich zurück. Einzehige Gebilde sind für das Bewegen auf harten Böden und offenen Flächen von Vorteil um bei der Flucht ein schnelles Vorwärtskommen zu sichern. Die Lokomotion und Kraftentwicklung des Pferdes richtet sich vor allem nach vorne, was sich in der Gestalt der Gelenke widerspiegelt. Vorwiegend Scharniergelenke dienen der Beugung und Streckung der Gliedmaßen.

Das Pferdebein

 

Die Beinbildung des Pferdes vom Pfotengänger zum Zehenspitzengänger tritt in den Vordergrund – das heutige Pferd steht und geht auf seinem „Mittelfinger“. Die Überbleibsel der anderen „Finger“ (Zeige- und Ringfinger) sind nur mehr rudimentär vorhanden – diese kennen wir als die so genannten Griffelbeine. Generell spricht man beim Pferd nicht mehr vom Fuß sondern vom Bein. Die Knochen besitzen Oberschenkelknochencharakter – mächtig und kräftig und nicht mehr fein und filigran. Durch die damit verbundene, veränderte Anatomie kommt es weiter zur Ausbildung des Pferdehufs, der durch seine Struktur das Gewicht optimal verteilt und den Belastungen standhält und eine nicht unwesentliche Rolle bei der Durchblutung spielt.

Die Muskulatur

 

Mit der Spezialisierung der Beine sind nun unmittelbar andere Veränderungen des Organismus verbunden. Die Beine wollen bewegt werden – infolgedessen entwickeln sich große Muskelmassen im Rumpfbereich. Um diese Muskelmassen beherbergen zu können, muss der Rumpf und damit das Tier größer werden. Die Beine selbst sind relativ wenig bemuskelt, damit die Beweglichkeit erhalten bleibt. Das Pferd wird zur lebendigen Kraftmaschine.

Die Sauerstoffversorgung

 

Mit zunehmender Muskelmasse muss auch die Sauerstoffversorgung modifiziert werden. Um tief Luft holen zu können, besitzt das Pferd 10 von 18 bewegliche Rippenpaare. Immer größere Lungenlappen, eine Anpassung der Aorta-Elastizität und eine gesteigerte Erythrozyten-Bildung (5 – 11 Millionen/mm3 Blut) zur Sauerstoffbindung sind die Folge. Das Muskelfleisch bekommt eine tiefrote Farbe.

Wenn man eine Sache mit Klarheit zu behandeln vermag, ist man auch zu vielen anderen Dingen tauglich. J. W. v. Goethe

Die Lungenbläschen sind außerordentlich klein, was der Vergrößerung der Oberfläche dient. Ein Blutsee in der Größe von 500 m2 umspült die Lungenbläschen. Die großen Nüstern und der stark ausgeprägte Kiefer deuten von außen auf diesen inneren Durchatmungs-Prozess hin. Eine Aufnahme von großen Luftmengen muss in jeder Situation gewährleistet sein. Bei annähernd gleichem Gewicht und Körperbau nimmt das Pferd mit 7,5 L Luft/Atemzug fast das Doppelte gegenüber einer Kuh mit 3,5 L auf.

Die Ernährung

 

Durch die Entwicklung hin zum Bewegungstier wird auch die Nahrung optimiert. Pflanzliche Nahrung liefert Fettsäuren, welche für die Muskelversorgung notwendig ist.

Das Gehirn

 

Auf die gesteigerten Beinentwicklung folgt die Cerebralisation. Anfänglich wenig strukturiert und klein, kommt es zu einer Vergrößerung des Volumens und der Oberfläche des Gehirns. Eine zunehmende Strukturierung ist ein Hinweis auf erhöhte Lernfähigkeit und Intelligenz und lässt zudem ein Seelenleben vermuten, das dem menschlichen gar nicht so unähnlich ist. Durch die Vergrößerung des Kleinhirns kann das Pferd nun seine motorischen Fähigkeiten besser koordinieren und ist damit beweglicher als noch seine Vorfahren.

Die Wirbelsäule

 

Durch diese Modifikationen und der dadurch möglichen Besiedelung von neuen Lebensräumen erhebt sich die Gestalt des Pferdes aus dem Umraum. Die Tiere befinden sich nun in einer offenen Beziehung mit ihrer Umgebung. Die gekrümmte Wirbelsäule flacht ab, die Wirbel des Kreuzbeins verwachsen miteinander und die Lendenwirbelsäule wird in ihrer Bewegung immer stärker eingeschränkt. All das dient einer effizienteren Übertragung des Schubs aus der Hinterhand und verhilft zu mehr Schnelligkeit. Die Halswirbelsäule kommt aus der Waagrechten mehr in die Vertikale, wird länger und beweglicher und ermöglicht den Pferden damit eine bessere Wahrnehmung der Umgebung.

Die Aufrichtung

 

Im Vergleich dazu sehen wir uns die Giraffe an. Sie besitzt mit Abstand den längsten Hals in der Säugetierwelt, obwohl sie ebenso wie das Pferd nur 7 Halswirbel hat. Infolgedessen werden die Augen größer und treten weiter hervor. Das Zentrum der Nerven- und Sinnesorganisation erhebt sich in den Raum. Der kurze Rumpf strebt trotz der enormen Größe in die Höhe und der gesamte Organismus (auch Kopf und Darm!) erfährt eine Streckung. Ein Phänomen, das der lichtdurchfluteten Weite der Savanne und dem vorherrschenden Nahrungsangebot zuzuschreiben ist.

Ändert sich der Zustand der Seele, so ändert dies auch das Aussehen des Körpers und umgekehrt; ändert sich das Aussehen des Körpers, so ändert dies zugleich auch den Zustand der Seele. Aristoteles

Die Streckung des Körpers

 

Auch der Körper des Pferdes vollzieht eine Streckung und sein Wesen erfährt durch diese Erhebung in den Umraum eine Steigerung hin zur Wachheit und Sinnesschärfung. Vergleicht man dazu das Wesen der Kuh, so bemerkt man da eine vermehrte Trägheit und Verträumheit. Die Halswirbelsäule befindet sich nahezu in der Waagrechten – das Wahrnehmen der Umgebung bzw. bewusste Erfassen der Weite des Raumes rückt in den Hintergrund. Die Gliedmaße sind stark gewinkelt und vermitteln den Eindruck der Schwere. Stattdessen liegt hier das Hauptaugenmerk auf dem Verdauungsprozess, der sich mit den 4 Mägen und einem Fassungsvermögen von 200 L zeigt, und von außen durch das mit Drüsen gespickte feuchte Flotzmaul erkennbar ist.

Der Kopf

 

Am Kopf passen sich neben den voluminösen Nüstern Naseninnenräumen, die für die Wahrnehmung der Luftqualität (Dampfdruck) und damit verbundene „Wetterfühligkeit“ notwendig sind, auch die Augen und Ohren an diesen Entwicklungen an.

Das Auge

 

Pferde besitzen die größten Augen unter den landlebigen Säugetieren. Damit sehen sie relativ gut auf weite Entfernungen, wenngleich sie nur mit beiden Augen über ein Sichtfeld von 60 – 70° unmittelbar vor sich (50 cm bis 2 m) scharf und räumlich sehen, was man als monokulares Sehen bezeichnet. Die 3 Brennpunkte auf der Netzhaut ermöglichen ein an die Bewegung gekoppeltes Sehen. Generell ist das Sehen an die Bewegung gebunden – nahe Objekte können erst mit gesenktem Kopf scharf gesehen werden, was am Aufbau des Auges und der mangelnden Flexibilität der Linse liegt.

Sehen als Fluchttier

 

Als Fluchttier sehen sie großteils binokular, was bedeutet, dass sie unabhängig voneinander mit dem einen Auge dies und mit dem anderen Auge jenes sehen – das dann allerdings etwas verzerrt und unscharf. Trotzdem nehmen sie jede Veränderung der Umwelt war und das sogar bei gesenktem Kopf während des Grasens. Mit einem Sehradius von beinahe 360 Grad können sie alles überblicken.

Ideal angepasst

 

Ihre Fähigkeit im Dunkeln zu sehen, ist viel stärker ausgeprägt als beim Menschen. Durch spezielle Mechanismen ist das Auge in der Lage das einfallende Licht zu reflektieren, was einen verstärkten Reiz auf der Netzhaut auslöst. Mit 40 Bildern pro Sekunden liegen sie um mehr als das Doppelte über der Bewegungssehschärfe des Menschen mit 18 Bildern pro Sekunde, was sich auch in ihrer Aufmerksamkeit und Schreckhaftigkeit spiegelt. Das heißt, sie sehen zwar den Großteil nicht besonders scharf, aber sie nehmen jede geringste Veränderung der Umgebung war. Im Vergleich dazu sieht ein Bussard 150 Bilder pro Sekunde, was die Präsenz der riesigen Augen bei der Geburt unterstreicht. Anzumerken ist, dass es mittlerweile als wissenschaftlich bewiesen gilt, dass Pferde nicht farbblind sind, was man hin und wieder noch zu hören bekommen kann. Besonders gut nehmen sie die Farben Blau und Gelb wahr. Rottöne können sie allerdings kaum von Grau unterscheiden, was an den fehlenden Zäpfchen für die rote Farbwahrnehmung liegt.

Die Ohren

 

Und letztendlich sind auch die großen trichterförmigen Ohren nach oben gerichtet und in alle Richtungen beweglich – erfassen somit kleinste Geräusche um sich herum. Auch sind Pferde in der Lage höhere Frequenzen als der Mensch zu hören, was wir immer bedenken sollten, wenn wir es mit einem Pferd zu tun haben, das sich vor „vermeintlichen“ Gespenstern fürchtet. Womöglich hört es einfach in dem Moment etwas, was unserem Hörsinn verborgen bleibt?

Das Wunder Pferd

 

Ich persönlich empfinde diese Art an das Thema Evolution heranzugehen als eine weitere wunderbare Möglichkeit die Facetten des Lebewesen Pferd zu beleuchten, die durchaus wissenschaftlichen Kriterien standhält. Sie ermöglicht uns ein tiefergehendes Verständnis für die Art und Weise, wie sie leben und warum sie handeln, wie sie handeln, zu entwickeln. Wer kann mit diesem Hintergrundwissen nicht auch denken, dass wir es mit einem Wunder zu tun haben, wenn wir unser Pferd betrachten? Nicht umsonst gehören Pferde seit Jahrmillionen zum fixen Bestandteil unseres Erdballs. Diese Tatsache sollten wir – als relativ „junge Spezies“ nie aus den Augen verlieren und diesen Geschöpfen den entsprechenden Respekt zollen.

Vergesst nicht die Lebewesen da draußen vor allem mit Liebe zu betrachten, Conny

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Marlitt Wendt

 

 

Ich bin Verhaltensbiologin und eine Pionierin auf dem Gebiet des Trainings mit positiver Verstärkung für Pferde. Das was zunächst als private Leidenschaft begann, ist seit fast 20 Jahren meine Berufung. Ich habe meinen Traum verwirklicht und durfte mein Wissen und meine Erfahrung als Autorin in vielen Sachbüchern und Fachartikeln veröffentlichen und als Dozentin auf Seminaren im gesamten deutschsprachigen Raum in der Praxis umsetzen. RPlus ist nun die Quintessenz meiner bisherigen Arbeit. Mit RPlus als Idee, positive Verstärkung in ihrer Gesamtheit darzustellen und den Grundgedanken des Gebens wirklich zu leben, veröffentliche ich hier lerntheoretische Inspirationen, meine eigenen Ausbildungskonzepte und persönliche Einblicke in meine Pferdewelt.

Conny Ranz

 

 

Ich bin Pferdefotografin und Grenzgängerin. Mit meiner Kamera bewege ich mich zwischen den Welten. Zwischen Tier und Mensch, zwischen Traum und Realität. Pferde ihrer Natur entsprechend in ihrer ganzen Persönlichkeit zu zeigen, begeistert mich damals wie heute. Dazu bin ich unter anderem europaweit auf den Spuren der Wildpferde unterwegs. Diese Begegnungen erwecken stets den Mut zur Freiheit in mir. Mit meinen Bildern durfte ich bereits an einigen Buchprojekten namhafter Verlage sowie in diversen Pferdemagazinen mitwirken. Vor allem aber verleihe ich damit unserem gemeinsamen Herzensprojekt RPlus aus vollster Überzeugung Flügel.

AUTHOR: Conny Ranz & Marlitt Wendt