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RPlus | Futtermanier im Clickertraining
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Das perfekte Belohnungsfutter und die optimale Futtermanier – das A und O im Clickertraining: Tischmanieren für Pferd und Mensch

 

Futter ist im Clickertraining das wohl wichtigste Hilfsmittel. Es motiviert die Pferde zur Mitarbeit, verstärkt das erwünschte Verhalten und schafft einfach Freude. Futter ist ein starker Motivator, es stillt das natürliche Bedürfnis nach Nahrung, ebenso wie das positive Erleben eines geschmacklichen Reizes. Pferde sind bereit für gutes Futter besonders intensiv zu arbeiten, sie lernen mit Futterbelohnungen extrem schnell und wiederholen das Gelernte bereitwillig. Gerade auch die genaue Dosierbarkeit ist ein riesiger Vorteil bei der Arbeit mit Leckerlis und Co. Ein Futterstückchen kann direkt überreicht werden, es wird schnell verspeist und das Pferd ist sofort wieder bereit für die nächste Übung. Diese effektive Handhabung und präzise Rückmeldung an das Pferd ist bei anderen Belohnungsformen wie etwa Spiel oder Kraulen nicht gegeben. Trotz all dieser Vorteile sorgen sich viele Pferdebesitzer um die nicht abzustreitenden Nachteile des Futterlobs. Pferde können bei der Arbeit mit den begehrten Leckereien gierig, unhöflich oder gar aggressiv werden, wenn die höfliche Futtermanier nicht konsequent eingeübt wird. Die Fähigkeit der kontrollierten, ruhigen Futtergabe ist daher eine unverzichtbare Basisfähigkeit für jeden angehenden Clickertrainer.

Der Ablauf

Konditionierungsphase am Anfang

 

Zur Einübung einer manierlichen Futterübergabe bei der gemeinsamen Arbeit muss eine sogenannte Konditionierungsphase durchlaufen werden. Bei diesem essentiellen Lernprozess etablieren wir die Spielregeln und den genauen Ablauf für den Einsatz von Futter in unserem Training.

Fortgeschrittenes Training

 

Über viele Trainingseinheiten verinnerlichen Mensch und Pferd diese Arbeitsweise und übertragen sie auch in die anspruchsvollere und energiegeladenere Praxis, ohne jemals die Ruhe zu verlieren.

Leckerli: Ganzer Apfel?

 

Wer erfolgreich mit dem Clicker trainieren will, muss das Belohnungsfutter sorgfältig auswählen. Nicht jedes Futtermittel eignet sich für jeden Zweck und für jedes Pferd. Wer beispielsweise mit einem unerfahrenen Shire-Horse das Clickertraining beginnen will, tut gut daran möglichst große Futterstücke zu wählen, während sich viele erfahrene Vollblüter oft wie echte Gourmets benehmen, die kleine mundgerechte Häppchen wie etwa energiereiche Vollkornpellets bevorzugen. Sind die Leckerlis zu klein ist das Handling für den ungeübten Menschen schwierig, auch werden solche „Krümelchen“ von manchen Pferden gar nicht wirklich wahrgenommen und man fördert so nur aufdringliche Suchbewegungen von Seiten des Tieres.

Die sinnvolle Futterauswahl steht an erster Stelle

 

Da wir beim Clickertraining nicht nur hin und wieder ein Leckerli verwenden, sondern lektionsabhängig durchaus größere Mengen verteilen, ist es außerdem wichtig bekömmliche Leckerbissen zu finden, die auch in größeren Mengen unbedenklich verfüttert werden können. Herkömmliche Leckerlis aus dem Reitsportgeschäft eignen sich für das Clickertraining in der Regel nicht. Sie sind meist sehr groß und so hart, dass sie leider nur sehr schlecht geteilt werden können. Vor allem aber sind sie nur selten gesund, sie bestehen zumeist aus Abfallstoffen der Futtermittelindustrie und sind oft mit einem Übermaß an Proteinen oder Zucker angereichert.

Gutes Clickerfutter

 

Ein gutes Clickerfutter erfüllt stets mehrere Kriterien: Es muss leicht bekömmlich sein, in kleinere oder größere Stücke teilbar und möglichst nährstoffarm sein, damit man es großzügig verteilen darf. Dazu ist es unabdingbar, dass es vom Pferd wirklich geliebt wird, also für das Tier einen überzeugenden Arbeitsanreiz darstellt. Meist unterscheidet man im Training zwischen Standard-Belohnungsfutter, welches im Allgemeinen fast immer nach einem Click und damit nach einem sichtbaren Fortschritt oder Erfolg des Pferdes, gefüttert wird. Hier eignen sich etwa verschieden groß geschnittene Möhrenscheiben, Anteile des alltäglichen Kraftfutters oder aber Schätze der Natur wie getrocknete Hagebutten oder frisch gepflückter Löwenzahn.

Der Jackpot

 

Macht das Pferd einen besonders bemerkenswerten Fortschritt, so hat sich der Einsatz von sogenannten Jackpots bewährt. Als Jackpots eignen sich entweder besonders große Futterstücke oder aber auch heißgeliebte Leckerlis, die für die ständige Verfütterung eigentlich zu ungesund sind, weil sie etwa zu energiereich oder zu süß sind. Je nach Vorlieben des Pferdes können hier von Apfelstücken über Bananenchips bis zu einer Handvoll Hafer die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen zum Einsatz kommen. Ein solcher Jackpot bleibt dem Pferd eindrücklich in Erinnerung, lässt das Erlernte noch nachhaltiger verinnerlichen und gibt einen direkten starken Motivationsschub. Der Jackpot wirkt so stark motivierend auch aufgrund des positiven Überraschungseffektes. Das Pferd sieht ihn nicht vorher und wird durch die Qualität oder die Menge des Futters überrascht und enorm begeistert.

Gute Leistung gut belohnen

 

Generell bietet es sich an die Qualität der Belohnung an die Leistung des Pferdes anzupassen. Würde man beispielsweise einem erfahrenen Pferd für jeden Zentimeter Rückwärts-Gehen einen ganzen Apfel geben, so steht die Belohnung nicht wirklich im Verhältnis zur erbrachten Leistung. Der Reiz der Belohnung und die Spannung der eigenen Leistungsfähigkeit geht ebenso verloren wie der Appetit. Die meisten Pferde wären nach wenigen Minuten schlichtweg satt.

Auf die Balance achten

 

Als Faustregel kann man sich außerdem merken, dass für körperlich anspruchsvolle, energieraubende Tätigkeiten eher hochwertige Belohnungen geeignet sind, während für bereits gut beherrschte oder leicht zu bewältigende Übungen auch weniger wertvolle Futtermittel ausreichen. Ganz allgemein muss man aber bedenken, dass je beliebter das Leckerli beim Pferd ist, desto leichter regt es sich durch eine häufige Gabe dessen auch auf. Manche Pferde können sich dann kaum auf die gestellte Aufgabe konzentrieren, da sie innerlich nur mit dem verlockenden Futter beschäftigt sind. Hier gilt es eine Balance der unterschiedlichen Futtermittel und der seelischen Ausgeglichenheit bei gleichzeitiger geistiger Leistungsfähigkeit anzustreben.

Warum sind so viele Clickerpferde dennoch unhöflich?

 

Gerade die heißbegehrten Leckerlis stürzen viele Pferde in einen inneren Konflikt. Vom menschlichen Trainer werden sie ausgewählt, da die Gabe natürlich eine große Erregung beim Pferd hervorruft und zunächst auch durch die erhöhte Motivation zu schnellen Erfolgen im Training führt. Ein Übermaß dieser Leckerlis führt aber sehr häufig zu einer immensen Störung der Ruhe und Ausgeglichenheit im Training. Bei manchen Pferden ist dieser Prozess eher schleichend, bei anderen stellt sich die unterschwellige Aufgeregtheit und Anspannung sehr plötzlich ein. Der Einsatz von der absoluten Leibspeise, für die das Pferd buchstäblich durch jeden Zaun gehen würde, sollten wir daher auf die ganz seltenen Jackpots beschränken. So vermeiden wir eine allzu aufgeregte Atmosphäre in unserem Training und senken die geschmackliche Ablenkung auf ein Minimum, damit das Pferd seine guten Manieren nicht vergisst.

Click bedeutet Futter

 

Hat ein Pferd erst einmal verinnerlicht, dass es nur nach dem Click ein Futterlob erwarten darf, so gibt es keinen Grund aus Sicht des Pferdes unhöflich nach Futter zu suchen oder zu betteln. Somit ist das Clickertraining eigentlich der ideale Weg zu einem sehr gut erzogenen, nicht futtergierigen Pferd. Die Betonung liegt dabei auf „eigentlich“, denn bei genauerem Hinsehen bereitet die Futtermanier leider so manchem Clickerneuling mehr Schwierigkeiten als erwartet. Die Gründe dafür sind vielfältig und Abhilfe ist nur durch konsequente Selbstbeobachtung und Einhaltung verschiedener Fütterungsregeln möglich.

Struktur im Training

 

Generell gilt es die guten Futtermanieren des Pferdes immer wieder zu fördern und bei jeder gemeinsamen Arbeit den Fokus auch immer mal wieder auf die Höflichkeitsübungen zu richten. Bei viel zu vielen clickerinteressierten Reitern gibt es letztlich nämlich viel zu wenig Struktur im Training, die Pferde verstehen dann die Grundregeln der Futtergabe nicht und schon bald finden sich Mensch und Pferd in einem Kreislauf aus Futtergier und Unhöflichkeit wieder.

Fütterungsregeln für ein klar strukturiertes Pferdetraining

 

Das Markersignal, also der Click oder ein Lobwort muss sicher konditioniert worden sein, damit das Pferd wirklich versteht, ob es eine Belohnung verdient hat oder nicht. Daraus folgt, dass gerade bei einem Clickerneuling nicht zu schnell von Übung zu Übung gewechselt werden darf, solange die Konditionierungsphase noch nicht abgeschlossen ist. Wir können ganz leicht erkennen ob das Pferd den Click schon verstanden hat und ihm eine Bedeutung beimisst kann man mit folgendem kleinen Test: Achtet das Pferd einmal zufälligerweise nicht auf den Menschen – etwa weil es einen Gegenstand betrachtet, kann man clicken und abwarten was geschieht. Merkt das Pferd sofort auf, orientiert sich an dem Menschen und führt Suchbewegungen aus, so hat es bereits eine gewisse Ahnung, dass unser Click-Geräusch mit seinem Verhalten und einer Belohnung in Verbindung steht. Spätestens jetzt müssen wir mit dem gezielten Futtermaniertraining beginnen.

Clickerregeln

Genauigkeit beim Markern

 

Das Markersignal muss sehr schnell auf das gewünschte Verhalten folgen (0-2 Sekunden), da das Pferd sonst nicht sein Verhalten mit dem Geräusch bewusst verknüpfen kann und somit nicht wissen kann, wofür die Belohnung eigentlich gegeben wurde. Reagiert der Mensch bei dieser Abfolge zu spät oder ungenau, so fördert er unbewusst bettelnde Verhaltensweisen.

Erwünschtes Verhalten belohnen

 

Nur erwünschtes Verhalten darf belohnt werden. Dieser Leitsatz wird in seiner Bedeutung oft unterschätzt. Meist haben Reiter, die sich über unhöfliche oder bettelnde Pferde ärgern, diese unerwünschten Verhaltensweisen vorher unbemerkt selbst verstärkt. Niemals sollte man also Pferde aus der Hand füttern, wenn sie sich bei der gemeinsamen Arbeit unartig oder aufdringlich benehmen. Gerade innerhalb einer Lektion sind viele unerfahrene Clickertrainer oft so von den Fortschritten im Training begeistert, dass sie gar nicht bemerken, dass ihr Pferd gleichzeitig bettelt. Übt man beispielsweise das freie Führen neben dem Menschen, so achtet man üblicherweise auf Details wie zügiges Folgen oder die Positionierung des Pferdes neben dem Menschen. Viele merken im Eifer des Geschehens dann gar nicht, dass sich das Pferd mehr und mehr dem Menschen zuwendet, ihn zunächst sanft, dann immer deutlicher bedrängt, bis sich beide auf einer winzigen Kreisbahn wiederfinden auf der das Pferd die Richtung und das Tempo vorgibt und den Menschen einkreist. Bemerkt man das schleichende Unhöflichsein des Pferdes nicht früh genug können sogar gefährliche Situationen daraus entstehen. Dem Pferd ist hier aber kein Vorwurf zu machen, denn es wird immer genau das tun wofür der Mensch es in der Vergangenheit belohnt hat. Wenn sich also unhöfliches Verhalten für das Pferd lohnt, so wird es verständlicherweise sehr kreativ versuchen seinen Willen durchzusetzen. Also Augen auf beim Clickertraining: Fortschritte in den Übungen sollten nur dann markiert und belohnt werden, wenn sie nicht von einem unerwünschten Verhalten überlagert oder begleitet werden.

Fütterungstechnik beachten

 

Die Fütterung erfolgt möglichst mit ausgestrecktem Arm und nicht direkt an der eigenen Jackentasche oder dem Futterbeutel, um das Pferd nicht zum Wühlen zu animieren.

Click ist immer mit Futter gekoppelt

 

Auf jeden Belohnungston erfolgt beim Clickertraining eine Belohnung, damit das Pferd diese Abfolge auch wirklich als vorhersehbare Einheit wahrnimmt: Also wenn das Geräusch ertönt, gibt es ein Leckerli für das Pferd, gibt es kein Geräusch bedeutet das eben auch kein Leckerli. Nur zu leicht passiert es ambitionierten Trainern, dass sie dem Pferd keine Gelegenheit geben dieses „Wenn – dann“ – Prinzip auch wirklich zu verinnerlichen. Gerade wenn anfangs noch einige Unsicherheiten beim eigenen Handling vorliegen und man beispielsweise sehr oft das Leckerli zu Boden fallen lässt bevor es im Maul des Pferdes verschwindet, so verwässert man die Grundstruktur des Trainings. Eine Unsicherheit entsteht beim Pferd, es versucht dann fieberhaft das „flatterhafte“ Leckerli möglichst schnell zu schnappen. Daher stellt die ruhige Futterübergabe sowohl für den Menschen wie auch für das Pferd eine große Herausforderung dar und kann gar nicht oft genug eingeübt werden.

Unvorhersehbarkeit beibehalten

 

Der Clicker und das Futter sollten nicht ständig für das Pferd sichtbar sein, damit das Tier nicht erahnen kann, wann eine Belohnung zu erwarten ist und immer motiviert mitarbeitet. Das fördert die Konzentrationsfähigkeit und entrückt die Leckerlis aus dem Zentrum der Aufmerksamkeit.

Vorsichtige Futteraufnahme bestärken

 

Besonders engagierte Pferde, die mit geöffnetem Maul gierig nach den Leckerlis schnappen, sollten dann nicht direkt aus der Hand gefüttert werden, sondern man schließt die Hand zunächst wieder und gibt das Leckerli erst frei, wenn sich das Pferd etwas zurückgezogen hat und vorsichtig das Leckerli aus der Hand nehmen möchte.

Sicherheit geht vor

 

Besonders aufdringliche Leckermäuler sollten bei den ersten Übungen angebunden sein oder hinter einer Absperrung trainiert werden. So arbeiten wir effektiv und sicher an der Impulskontrolle und die Pferde lernen so ihre Gier zu beherrschen, ohne den fütternden Menschen in Gefahr bringen zu können.

Konzentration beim Clickern

 

Wir dürfen nicht vergessen, dass der Click immer ein Versprechen auf Futter für unser Pferd ist. Wir enttäuschen seine berechtigten Erwartungen, wenn wir nach einem von uns falsch gesetzten Click kein Futter vergeben. Diese inkonsequenten Handlungen des Trainers verunsichern das Pferd auch in Bezug auf die von uns etablierten Trainingsregeln. Je häufiger sich solche Unschärfen in unser Training einschleichen, desto weniger sicher kann das Pferd einschätzen wie unser gemeinsames „Clickerspiel“ eigentlich funktioniert. Damit das nicht passiert, müssen wir Menschen sehr konzentriert in unserem Tun sein und unsere eigenen Fertigkeiten ständig reflektieren. Gerade auch die Reihenfolge der eigenen Handgriffe erfordert eine hohe Koordinationsfähigkeit.

Augenmerk auf Koordination

 

Wir können zwar im Clickertraining unsere ganze Kreativität mit dem Pferd ausleben aber die Grundregel der Futterbelohnung bleibt stets gleich: „Erst der Click, dann der Griff zur Tasche und erst dann die Übergabe des Leckerlis“. In der Praxis schleichen sich bei vielen unbemerkt immer mehr Fehler ein. Da wird beispielsweise die Hand schon vorher am Futterbeutel abgelegt oder alternativ ein Leckerli in der Hand gehalten oder der Griff zur Tasche erfolgt gleichzeitig oder gar vor dem Drücken des Knackfrosches. All diese kleinen Unachtsamkeiten können in ihrer Gesamtheit große Auswirkungen auf den Trainingserfolg und vor allem auf die Konzentration und Höflichkeit des Pferdes haben. Wer sich als Trainer selber nicht an die eigenen Spielregeln hält erzieht eben auch das Pferd konsequent dazu nach Schlupflöchern im Regelwerk Ausschau zu halten.

Ruhephasen gegen Überforderung

 

Auch Überforderung kann zu Ungenauigkeiten führen, somit ist es unerlässlich immer wieder Pausen innerhalb des Trainings mit einzuplanen. Anspruchsvolle kognitive Lernprozesse wie sie beim Clickertraining ständig im Pferdegehirn stattfinden sind mental sehr anstrengend für das Pferd. Daher sind die Aspekte der Ruhe und des Nachsinnens über neue Lerninhalte wichtige Bestandteile des gemeinsamen Trainings, denn geistige Herausforderungen und der Einsatz von Futter bedeuten auch immer einen hohen emotionalen Erregungslevel. Die Balance aus motivierender Futterbelohnung,  verlässlichen Trainingsabläufen und notwendigen Ruhephasen lässt uns so die Arbeit gemeinsam mit unserem Pferd als ein reines Vergnügen erleben.

aus „Pferdsein reloaded“

Viel Freude beim Clickern, Marlitt

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Marlitt Wendt

 

 

Ich bin Verhaltensbiologin und eine Pionierin auf dem Gebiet des Trainings mit positiver Verstärkung für Pferde. Das was zunächst als private Leidenschaft begann, ist seit fast 20 Jahren meine Berufung. Ich habe meinen Traum verwirklicht und durfte mein Wissen und meine Erfahrung als Autorin in vielen Sachbüchern und Fachartikeln veröffentlichen und als Dozentin auf Seminaren im gesamten deutschsprachigen Raum in der Praxis umsetzen. RPlus ist nun die Quintessenz meiner bisherigen Arbeit. Mit RPlus als Idee, positive Verstärkung in ihrer Gesamtheit darzustellen und den Grundgedanken des Gebens wirklich zu leben, veröffentliche ich hier lerntheoretische Inspirationen, meine eigenen Ausbildungskonzepte und persönliche Einblicke in meine Pferdewelt.

Conny Ranz

 

 

Ich bin Pferdefotografin und Grenzgängerin. Mit meiner Kamera bewege ich mich zwischen den Welten. Zwischen Tier und Mensch, zwischen Traum und Realität. Pferde ihrer Natur entsprechend in ihrer ganzen Persönlichkeit zu zeigen, begeistert mich damals wie heute. Dazu bin ich unter anderem europaweit auf den Spuren der Wildpferde unterwegs. Diese Begegnungen erwecken stets den Mut zur Freiheit in mir. Mit meinen Bildern durfte ich bereits an einigen Buchprojekten namhafter Verlage sowie in diversen Pferdemagazinen mitwirken. Vor allem aber verleihe ich damit unserem gemeinsamen Herzensprojekt RPlus aus vollster Überzeugung Flügel.

AUTHOR: Conny Ranz & Marlitt Wendt