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Schmerzen beim Pferd erkennen | RPlus
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Hat mein Pferd Schmerzen?

 

Jede*r Pferdeliebhaber*in weiß, dass Pferde still leiden und keinen Schmerzlaut wie etwa Hunde oder Menschen haben. Umso wichtiger ist es, Schmerzen beim eigenen Pferd sicher identifizieren zu können. Wie erkennt man die ersten Anzeichen von Unwohlsein? Und welche Verhaltensweisen deuten bei dem eigenen Pferd schon den Beginn einer Schmerzempfindung an?

Individuelles Schmerzempfinden

 

Schmerzen werden immer höchst individuell wahrgenommen. Jedes Pferd reagiert anders, zeigt sein eigenes Schmerzverhalten und seine typische Schmerzmimik. Darüber hinaus sind Pferde unterschiedlich empfindlich. Manche zeigen selbst unter starken Schmerzen nur vergleichsweise leichte Veränderungen der Mimik, während andere schon bei leichten Schmerzen deutliche Lahmheiten oder eine ausgeprägte Teilnahmslosigkeit zeigen. Daher ist es wichtig, den Schmerz als einen notwendigen biologischen Prozess zu begreifen und die vielen unterschiedlichen Schmerzindikatoren frühzeitig zu erkennen.

Hochgradiges Schmerzgeschehen

Schmerzen als biologischer Prozess

 

Schmerzen begleiten eine akute körperliche Beeinträchtigung. Sie sind ein Warnsignal des Körpers und eine subjektive Empfindung. Chronische Schmerzen dagegen sind entkoppelt von der tatsächlichen Beeinträchtigung und stellen ein eigenes Krankheitsbild dar. Das Schmerzgeschehen ist dabei ein komplexer biologischer Prozess. Dabei kommt es sowohl zu chemischen Reaktionen bei denen direkt bestimmte Abwehrmechanismen im Blut und im Hormonhaushalt eingeleitet werden. Zudem werden Schmerzrezeptoren erregt, die als sensible Messgeräte ihre Botschaft über Nervenfasern an das Gehirn weiterleiten um weitere Maßnahmen gegen die körperliche Beeinträchtigung einzuleiten.

Chronischer Schmerz und seine Auswirkungen

 

Das Tier wird sich nun über das Schmerzgeschehen bewusst und kann selbstständig Verhaltensentscheidungen treffen, um seine Gesundheit zu stabilisieren und den Körper zu schonen. Jedes Lebewesen hat dabei auf unterschiedliche Schmerzreize bezogen verschiedene Schmerzschwellen, also Mindest-Reizstärken, ab deren Auftreten eine Einwirkung, etwa eine Berührung oder empfundene Kälte als schmerzhaft empfunden werden. Wird ein Schmerzgeschehen chronisch, so verändert sich im Extremfall sogar das zentrale Nervensystem in seiner Struktur. Die Schmerzempfindung muss dann in ihrer Intensität oder Lokalisierung gar nichts mehr mit dem ursprünglich empfundenen Schmerz zu tun haben.

Sinn der Schmerzen

 

Ob chronisch oder akut: Schmerzen haben biologisch gesehen eine wichtige Bedeutung. Sie signalisieren dem Organismus, bestimmte Verhaltensweisen zu meiden oder auch empfindliche Körperteile zu entlasten um den Körper vor weiteren Schäden zu bewahren. Dazu ist es sinnvoll, dass zunächst der Schmerz lokalisierbar wird. Ob Mensch oder Pferd, beide spüren, wo genau es wehtut und nehmen eine Schonhaltung ein. Dazu kommt eine deutliche Verhaltensänderungen. Wer Schmerzen verspürt und beispielsweise nur noch eingeschränkt laufen kann, wird in der freien Wildbahn zur leichten Beute. Daher existieren unterschiedliche Strategien zur Verschleierung der Schmerzen. Viele Pferde lassen sich auch starke Schmerzen buchstäblich bis zum Umfallen nur anhand einer kaum merklichen Mimikveränderung ansehen, andere sondern sich bewusst von der Herde ab, um sozialen Konflikten aus dem Weg zu gehen. Zur Genesung braucht der Körper des Pferdes aber sowohl in der freien Natur wie auch in menschlicher Obhut die Sicherheit der Herde, aber auch Ruhe vor kräftezehrenden sozialen Interaktionen.

Schmerzindikatoren

 

Immer wenn das Pferd eine plötzlich gravierende Verhaltensveränderung zeigt, sollten wir auch die Möglichkeit eines Schmerzgeschehens in Betracht ziehen. Schmerzempfindungen können häufig Ursache für ungewöhnliche Verhaltensweisen sein, wie etwa eine vorher nicht wahrnehmbare Aggressivität sich selbst oder anderen Pferden gegenüber. Die Palette der möglichen Verhaltensveränderungen ist riesig und nicht immer einem bestimmten Schmerzgeschehen oder einer Krankheit zuzuordnen. So müssen sämtliche Verhaltensveränderungen nicht nur im Gesamtkontext wahrgenommen, sondern auch differenziert im Detail betrachtet werden. Dazu stelle ich hier exemplarisch typische Beschwerden vor und erläutere einige wenig bedachten Indikatoren, um sie frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig vorbeugen zu können:

Beispiel: Mein Pferd läuft unklar

 

Lahmheiten treten sehr häufig auf und zeigen in ihrer Ausprägung ein breites Spektrum an empfundener Schmerzstärke auf. Ihre Beurteilung ist für den Laien schwierig und selbst für erfahrene Tierärzt*innen nicht immer leicht. Aus meiner Sicht ist es hilfreich, zunächst einmal bei jeder noch so unauffälligen Abweichung vom normalen Bewegungsablauf des Pferdes genauer hinzuschauen: Gibt es eine Unregelmäßigkeit im Takt? Ist also die Fußfolge in der jeweiligen Gangart gestört? Das Gleichmaß der Bewegungen ergibt sich innerhalb einer Gangart aus dem regelmäßigen Wechsel des Auftritts der Hufe. Gerade auf Asphalt kann man eine Verschiebung im Takt hören. Die Kombination aus dem hörbaren Takt und der Beobachtung der Bewegungsmuster der Beine und Hufe kann helfen zu entscheiden, ob der Bewegungsablauf eines bestimmten Beines gestört ist. Wie fußt das Pferd also beispielsweise auf den Boden auf? Berührt es den Boden zuerst mit den Trachten oder mit der Zehe? Insbesondere auch ein häufiges Stolpern oder eine deutliche Unsicherheit auf unebenen Boden können Hinweise auf Schmerzen im Bewegungsapparat sein die einer womöglich eingenommenen Schonhaltung geschuldet sind.

Beispiel: Mein Pferd ist unrittig

 

Der Reitsport ist leider allzu oft zu einem Minenfeld an übersehenen Schmerzempfindungen und Fehlinterpretation an eindeutigen Schmerzsignalen geworden. Gerade bei sehr engagierten Reiter*innen und generell bei der von starkem Ehrgeiz geprägten Arbeit mit Pferden werden Schmerzen meist viel zu lange übersehen, verharmlost oder als Unwille und Ungehorsam abgetan. Dabei ist auch ein leichtes Unwohlsein, eine Verspannung oder eine Muskelschwäche oft genug schon die Vorstufe von Schmerz. Bei der Arbeit mit Pferden müssen sehr viele verschiedene Schmerzanzeichen als Hinweis verstanden werden:

Bemerkbare Probleme beim Reiten

 

Die Palette der bemerkbaren Probleme reicht von Schweifschiefstellungen oder Schweifschlagen über Anlehnungsprobleme oder Problemverhalten wie Steigen oder Durchgehen bis zu unscheinbaren Anzeichen wie verhärteter Muskulatur, steifen Bewegungen oder Zähneknirschen. Deutlich werden solche Symptome meist nur, wenn man sehr sensibel auf kleinste Veränderungen achtet. Dazu muss man den Normalzustand des Pferdes kennen und außerhalb der Trainingsatmosphäre eine Bestandsaufnahme der typischen Verhaltensweisen erstellen. Zur genauen Bewertung des Normalverhaltens werden die Bewegungsmuster ebenso erfasst wie typische Persönlichkeits- und Verhaltensstrukturen. Nur durch den Abgleich dieser Beobachtungen kann dann schnell auf eine mögliche schmerzbedingte Veränderung eingegangen werden.

Wo beginnt der Schmerz?

 

Wirklich jede minimale Veränderung im Verhalten, der Mimik oder der Persönlichkeit des Pferdes kann auf empfundene Schmerzen hindeuten. Umso wichtiger ist es auch, vermeintlichen Kleinigkeiten Bedeutung beizumessen und Aufmerksamkeit zu schenken. Pferde ziehen nun mal nicht den Bauch ein, um schlank auszusehen. Meist deutet ein Hochziehen des Bauches auf Schmerzen hin. Auch ein leichtes Zähneknirschen hat eine Ursache und sollte nicht übergangen werden. Um wirklich sinnvoll Verhaltensänderungen festzustellen und den Zustand des Pferdes dokumentieren zu können, hilft es einen immer gleichen, systematischen Ablauf zu wählen. Dazu verschaffe ich mir erst einmal einen Überblick über das Verhalten des Tieres und seine gesamte Körperhaltung. Sinnvoll ist, dabei immer gleich vorzugehen, also etwa am Kopf zu beginnen und den Körper von vorne bis hinten zu betrachten.

Auf Details achten

 

Gerade wenn man Fotos als Vergleichsmöglichkeit einsetzen möchte, sollten diese immer aus demselben Blickwinkel aufgenommen werden und jeweils von beiden Seiten sowie von vorne und hinten gemacht werden. Nur so fallen Details wie eine Veränderungen der Muskulatur oder ein leichtes Schiefhalten des Kopfs auf. Auch in einem ungewöhnlichen Kontext gezeigte Verhaltensweisen sind bei der Einschätzung von Schmerzen hilfreich. So ist es normal, dass ein müdes Pferd einmal herzhaft gähnt. Tritt das Gähnen allerdings sehr häufig auf oder in ungewöhnlichen Zusammenhängen wie beim Auftrensen, sollte es nicht einfach als eine individuelle Marotte abgetan, sondern kritisch hinterfragt werden. Ähnliches gilt für das übermäßige Flehmen oder eine ungewöhnlich aktive Oberlippe, denn solche körpersprachlichen Signale können auch immer ihre Ursache in früheren oder aktuellen Schmerzempfindungen haben.

Schmerzmimik

 

Unter Schmerzen verändert sich das gesamte Mienenspiel. Die Augen wirken glasig, der Blick leer und in sich gekehrt, die Ohren werden häufig an der Basis an den Schädel gepresst oder hängen leicht und sind mit der Öffnung nach seitlich hinten geneigt. Über den Augen werden „Sorgenfalten“ sichtbar, die Augenlider selbst hängen etwas und geben weniger vom Auge frei. Die Gesichtsmuskulatur verspannt sich, so dass größere Blutgefäße deutlicher unter der Haut hervortreten, die Lippen verspannte Falten werfen und die Nüstern angespannt verzogen oder durch leicht gepresste Atmung geweitet sind. Besonders schwierig ist das Schmerzgesicht naturgemäß bei Robustrassen im Winterfell abzulesen, da bei ihnen die charakteristischen Veränderungen der Muskulatur durch das lange Haarkleid verdeckt sind.

Gewöhnungseffekt

 

Gerade bei chronischen Schmerzen kann sich der gesamte Gesichtsausdruck des Pferdes sehr nachhaltig verändern und der*die Besitzer*in hat sich dann einfach über die Jahre an diese Physiognomie gewöhnt, so dass häufig nur noch der Augenausdruck wirkliche Rückschlüsse auf das aktuelle Schmerzgeschehen zulässt. Bei diesen Pferden wirkt dann das gesamte Mienenspiel apathisch und ausdruckslos.

Schmerzen hinterlassen Spuren

 

Das Gehirn des Pferdes speichert unbewusst alle Eindrücke und Erinnerungen an schmerzhafte Momente und Situationen ab. Dabei erinnert sich das Pferd an den gesamten Vorgang, etwa an den Zusammenhang, dass ein unpassender Sattel Schmerzen an der Wirbelsäule ausgelöst hat. Nach und nach verstärkt sich durch weitere negative Erfahrungen diese Schmerzerinnerung, so dass das Pferd unbewusst beginnt, auch schon auf erste Anzeichen eines möglicherweise bevorstehenden Schmerzes zu reagieren. Die Schmerzerinnerung des Pferdes „meldet“ sich beispielsweise schon dann, wenn der Mensch mit dem Sattel aus der Sattelkammer kommt. Die Verknüpfung im Pferdegehirn „Sattel = Schmerzen“ führt dann dazu, dass das Pferd schon Schmerzsymptome zeigt, obwohl der Sattel den Rücken noch gar nicht berührt hat. Die Macht dieses Phänomens zeigt sich darin, dass es teilweise Monate oder Jahre braucht, bis ein Pferd wieder Vertrauen zu ehemals schmerzbehafteten Situationen findet. Es ist also nicht damit getan, einen unpassenden Sattel durch einen passenden zu ersetzen, es ist gewissermaßen eine bleibende Narbe auf der Seele des Pferdes.

Schmerzen gehören zum Leben

 

Bei all den negativen Aspekten der Schmerzempfindung dürfen wir jedoch nicht deren biologische Funktion vergessen: Schmerzen gehören für alle höheren Lebewesen zu ihrem Dasein. Kaum jemand, ob Mensch oder Pferd, wird in seinem Leben davon verschont bleiben und es ist ein essentielles Gefühl, welches uns Informationen über fehlendes Wohlbefinden oder eine körperliche Beeinträchtigung gibt. Dabei kann der Körper und vor allem auch der Geist lernen, mit Schmerzen umzugehen, sie zu akzeptieren und als das anzunehmen was sie sind: Botschafter für Defizite oder Unannehmlichkeiten. Schmerzen sind ebenso wie Glücksgefühle nicht nur von außen durch die Umstände bestimmt, sie sind im Gegenteil in höchstem Maße auch davon abhängig, wie man insgesamt seine Lebenssituation empfindet. Je stabiler der psychische Zustand und je glücklicher das Pferd ist, desto weniger können Schmerzen seine Lebensqualität beeinträchtigen. Natürlich erlebt auch ein sonst glückliches Pferd eine Verletzung oder Erkrankung als unangenehmen Reiz, es erholt sich aber in der Regel schneller davon als ein weniger glückliches Tier und es wird nicht jede kleine Beeinträchtigung als echtes Leid ansehen, sondern eher als kleine Unannehmlichkeit.

Ein Schutzpanzer für das Wohlbefinden

 

An diesem psychologischen Aspekt der subjektiven Schmerzempfindung ist es möglich, präventiv anzusetzen. Es geht nicht nur darum, Schmerzen zu therapieren und unangenehme Einwirkungen von ihnen fernzuhalten, sondern darum, unseren Pferden einen möglichst dicken Schutzpanzer des Wohlbefindens und der psychischen Gesundheit mitzugeben. Dazu benötigt jedes Pferd ein erfülltes Leben und eine respektvolle, auf seine Persönlichkeit angepasste Zuwendung. Neben einer möglichst naturnahen Haltungsform ist auf das Vorhandensein stabiler Beziehungen innerhalb einer harmonischen Pferdegruppe zu achten. Freundschaften stärken das Immunsystem, die Partner*innen bauen sich gegenseitig mental auf und geben sich etwa im Falle einer Erkrankung die nötige Unterstützung und Zuwendung, die kein Mensch von außen leisten kann. Hat ein Pferd erst einmal solche intensiven Freundschaften in einer Gruppe geschlossen, so sollten wir bestrebt sein, die Lebensbedingungen in dieser Konstellation immer weiter zu verbessern und nicht durch einen erneuten Stallwechsel zwar einige Außenbedingungen zu verbessern, aber das Tier damit aus seinem sozialen Umfeld wieder herauszureißen. Jedes Pferd braucht seine Freund*innen, ebenso wie Licht, Luft und die Freiheit zur Entfaltung seiner Bedürfnisse. Dieser vermeintliche „Luxus“ sollte dem Pferd nicht nur hin und wieder gestattet werden, sondern der ganz alltägliche Standard sein.

Trotz Schmerzen gemeinsam Zeit verbringen

 

Hat mein Pferd akute oder chronische Schmerzen, so ist es äußerst wichtig, auch auf seine Tagesform einzugehen. Schmerzen werden nicht an jedem Tag, in jedem Moment gleich empfunden. Es ergibt sich oft die Möglichkeit, zu einer bestimmten Tageszeit oder bei gewissen Temperaturen mehr mit dem Pferd machen zu können. Um dem Tier Ablenkung von seinen Schmerzen zu verschaffen, ist es zudem sinnvoll, ihm immer wieder Anregungen zu bieten und sich intensiv mit ihm zu beschäftigen. Ruhige Spaziergänge, zärtliche Streicheleinheiten oder auch ein kleines Spiel werden meist sehr positiv aufgenommen und helfen bei der Genesung, weil wir durch unsere Zuneigung eine entspannte Atmosphäre erschaffen, welche das Wohlbefinden unseres vierbeinigen Patienten ungemein steigern kann.

aus „Pferdsein reloaded“

Lasst uns mit offenen Augen durchs Leben gehen, Marlitt

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Marlitt Wendt

 

 

Ich bin Verhaltensbiologin und eine Pionierin auf dem Gebiet des Trainings mit positiver Verstärkung für Pferde. Das was zunächst als private Leidenschaft begann, ist seit fast 20 Jahren meine Berufung. Ich habe meinen Traum verwirklicht und durfte mein Wissen und meine Erfahrung als Autorin in vielen Sachbüchern und Fachartikeln veröffentlichen und als Dozentin auf Seminaren im gesamten deutschsprachigen Raum in der Praxis umsetzen. RPlus ist nun die Quintessenz meiner bisherigen Arbeit. Mit RPlus als Idee, positive Verstärkung in ihrer Gesamtheit darzustellen und den Grundgedanken des Gebens wirklich zu leben, veröffentliche ich hier lerntheoretische Inspirationen, meine eigenen Ausbildungskonzepte und persönliche Einblicke in meine Pferdewelt.

Conny Ranz

 

 

Ich bin Pferdefotografin und Grenzgängerin. Mit meiner Kamera bewege ich mich zwischen den Welten. Zwischen Tier und Mensch, zwischen Traum und Realität. Pferde ihrer Natur entsprechend in ihrer ganzen Persönlichkeit zu zeigen, begeistert mich damals wie heute. Dazu bin ich unter anderem europaweit auf den Spuren der Wildpferde unterwegs. Diese Begegnungen erwecken stets den Mut zur Freiheit in mir. Mit meinen Bildern durfte ich bereits an einigen Buchprojekten namhafter Verlage sowie in diversen Pferdemagazinen mitwirken. Vor allem aber verleihe ich damit unserem gemeinsamen Herzensprojekt RPlus aus vollster Überzeugung Flügel.

Zum Weiterlesen und Weiterlernen

Ursprünge der Calming Signals
Charakterstudie: Passiver Stresstyp
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AUTHOR: Conny Ranz & Marlitt Wendt