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RPlus | Rolle der Nullposition
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Der Reitkurs von „Wege zum Pferd“: Mit dem Herzen voran! So geht Reiten anders

 

Ein Mammutwerk ist das E-Book von Babette Teschen und Tania Konnerth mit seinen 511 Seiten und damit eine absolute Leseempfehlung von mir. Denn so ein Werk hat es vermutlich noch nicht gegeben. Es schlägt sehr viele verschiedene Brücken. Die Brücke zwischen den Gedanken zum Reiten bevor man überhaupt aufsteigt hin zum Hinterfragen der eigenen Reitweise nach dem Ritt zum Beispiel. Wie immer bei Tania und Babette geht es um Fairness dem Pferd gegenüber. Um gutes Reiten im Sinne des Pferdes. Um biomechanisch korrektes Reiten.

Zeit für Reflektionen

 

Mir persönlich haben so viele Kapitel als Anregung gedient nochmal ganz genau über meine eigenen Ansprüche nachzudenken. An mich selbst, an die Pferde als Reittiere und an die Pferdeszene. Gerade das Thema reiterliche Vorbilder und was das mit uns macht hat mich sehr bewegt. Denn es ist so schwierig wirklich exzellente Reiter*innen zu finden, deren Reitkunst die eigenen positiven inneren Bilder beeinflussen sollen. So war es für mich beim Durcharbeiten des Reitkurses so wichtig immer wieder auch die vielen Fragen an mich als Leserin ehrlich zu beantworten.

Hier geht’s zum Download

Zum Beispiel diese Frage: Wer reitet in meinen Augen eigentlich richtig gut und warum?

 

Die Antwort darauf fällt mir bis heute nicht leicht. Denn das eine in allen Aspekten „perfekte“ Vorbild gibt es für mich so nicht. Mir ist beim Nachdenken über diese Frage aufgefallen, dass ich mein inneres Idealbild aus meinen Erinnerungen ganz unterschiedlicher Reiter*innen zusammensetze. Ich nehme mir gedanklich quasi die besten Momente von verschiedenen Personen und lasse sie so zu einer Art innerem Film verschmelzen. Und danach orientiert sich oft genug mein innerer Anspruch an mich selbst als Reiterin. Was für ein Irrsinn, wenn ich so darüber nachdenke. Wenn meine innere Kritikerin mir immer wieder vorschreibt so perfekt zu sein, wie ich noch nicht einmal irgend ein einziges reales Vorbild benennen kann. Da kann ich letztlich nur scheitern.

Ein Mutmacher

 

Und das ist es was der Reitkurs für mich ganz persönlich ausmacht. Er macht Mut den eigenen Weg zu gehen, sich den eigenen Ängsten zu stellen und den eigenen Perfektionismus zu hinterfragen. Gerade die vielen Denkanstöße und Merksätze helfen dabei ungemein. Mir hilft es aktuell bei meinem Vorhaben wieder mehr Zeit im Sattel zu verbringen dabei zu erkennen, dass ich nicht perfekt sein muss um pferdefreundlich zu reiten. Das ist natürlich vom Verstand her eh klar und etwas was ich allen meinen Schüler*innen immer wieder versuche mit auf den Weg zu geben. Aber in meinem eigenen Unterbewusstsein ist es offenbar so abgespeichert, dass ich eigentlich letztlich nie auch nur halbwegs gut genug bin. Das soll sich ändern und das bewege ich mit dem Durcharbeiten der unterschiedlichen Coaching Fragen aus dem E-Book immer wieder in meinem Herzen.

Blick auf die Gesamtheit

 

Sehr gefallen hat mir auch beim Aufbau des Reitkurses, dass nicht nur wie in den meisten Büchern die einzelnen Elemente des Sitzer des*der Reiter*in im Idealfall dargestellt und beschrieben werden, sondern dass darauf aufbauend auch ganz ausführlich über das zusammenhängende Bewegungsgefühl eingegangen wird. Reiten ist so hochkomplex und es hilft den meisten Reiter*innen meiner Erfahrung nach gar nichts, wenn zu viel auf die Haltung isolierter Körperteile eingegangen wird. Erst die Balance in der Bewegung macht gutes Reiten aus. Und das macht für mich auch die Faszination des Reitens aus.

Aber nun lasst euch selbst von diesem Mutmacher inspirieren, Marlitt

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Marlitt Wendt

 

 

Ich bin Verhaltensbiologin und eine Pionierin auf dem Gebiet des Trainings mit positiver Verstärkung für Pferde. Das was zunächst als private Leidenschaft begann, ist seit fast 20 Jahren meine Berufung. Ich habe meinen Traum verwirklicht und durfte mein Wissen und meine Erfahrung als Autorin in vielen Sachbüchern und Fachartikeln veröffentlichen und als Dozentin auf Seminaren im gesamten deutschsprachigen Raum in der Praxis umsetzen. RPlus ist nun die Quintessenz meiner bisherigen Arbeit. Mit RPlus als Idee, positive Verstärkung in ihrer Gesamtheit darzustellen und den Grundgedanken des Gebens wirklich zu leben, veröffentliche ich hier lerntheoretische Inspirationen, meine eigenen Ausbildungskonzepte und persönliche Einblicke in meine Pferdewelt.

Conny Ranz

 

 

Ich bin Pferdefotografin und Grenzgängerin. Mit meiner Kamera bewege ich mich zwischen den Welten. Zwischen Tier und Mensch, zwischen Traum und Realität. Pferde ihrer Natur entsprechend in ihrer ganzen Persönlichkeit zu zeigen, begeistert mich damals wie heute. Dazu bin ich unter anderem europaweit auf den Spuren der Wildpferde unterwegs. Diese Begegnungen erwecken stets den Mut zur Freiheit in mir. Mit meinen Bildern durfte ich bereits an einigen Buchprojekten namhafter Verlage sowie in diversen Pferdemagazinen mitwirken. Vor allem aber verleihe ich damit unserem gemeinsamen Herzensprojekt RPlus aus vollster Überzeugung Flügel.

AUTHOR: Conny Ranz & Marlitt Wendt