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Depressionen bei Pferden | RPlus
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Innere Leere und Verlust der Lebensfreude

 

Je mehr die Verhaltensforschung voranschreitet und je enger sie mit anderen Disziplinen wie der Human-Psychologie zusammenarbeitet, desto differenziertere neue Erkenntnisse rund um das Gefühlsleben und die seelische Gesundheit der Pferde entstehen. So wurde an der Universität von Rennes und der Universität von Guelph im Team von Carole Fureix im Jahr 2012 eine interessante Studie zum Thema Depressionen beim Pferd als tierisches Modell für die Erforschung der Krankheit beim Menschen veröffentlicht.

Pferde zur Erforschung von Depressionen beim Menschen?

 

Da die menschliche Form der Depression jährlich viele Menschen betrifft und die Erforschung der Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten äußerst vielschichtig ist und noch in den Kinderschuhen steckt, sind die Forscher*innen auf der Suche nach deren typischen Symptomen und Kennzeichen für das Vorhandensein auf das Pferd gestoßen. Das Pferd wurde gewählt, weil es eine ähnlich komplexe Sozialstruktur wie der Mensch besitzt und in den für diese Studie untersuchten Fällen um „arbeitende“ Pferde, nämlich Schulpferde handelt, die eine tägliche Routine, Kontakt zu anderen „Arbeitnehmern“ und „Vorgesetzten“ haben.

Mausi kam 2011 zu mir – Seitdem hat sie sich sehr verändert!

Schulpferde und Depressionen

 

Zu den erstaunlichsten Ergebnissen der Studie zählen die große Häufigkeit mit der Depressionen unter den getesteten Schulpferde gefunden wurden, nämlich bei etwa einem Viertel der Pferde und den Parallelen zu den Symptomen beim Menschen zu denen vor allem eine charakteristische, introvertierte Haltung, eine verminderte Mimik und Ausdrucksverhalten sowie eine geringere Aufmerksamkeit bei Ansprache, niedrigere Reaktivität bei gleichzeitig überdurchschnittlicher Ängstlichkeit gegenüber neuen Reizen kam.

Charakteristische Kopfhaltung

 

Gerade die als charakteristisch dargestellte Kopfhaltung der betroffenen Pferde unterscheidet sich deutlich von der gesunder Tiere. Als depressiv eingestufte Pferde stehen über den Tag verteilt wiederholt in einem Erstarrungszustand mit leerem Blick und fehlender Reaktion nach außen in einer sich von der normalen Ruheposition des Pferdes und der Aufmerksamkeitsposition deutlich unterscheidenden Haltung: Ihr Kopf befindet sich bei nach vorn gestrecktem Hals mit dem Genick in ähnlicher Höhe wie der Widerrist. Diese typische Körperhaltung konnte bei gesunden Tieren überhaupt nicht festgestellt werden.

Studie aussagekräftig?

 

Sicher wurden bei der vorliegenden Studie eine relativ kleine Auswahl an Tieren beobachtet, die zudem noch ein geringes Spektrum an unterschiedlichen Rassen, Haltungsbedingungen und Nutzungsformen aufwiesen. So können die Ergebnisse nicht einfach eins zu eins auf sämtliche Hauspferde übertragen werden, sondern weitere Studien sind vonnöten um genauere Zusammenhänge zu erkennen. Vermuten und selbst beobachten kann man jedoch, dass zumindest die Vorstufen des echten Krankheitsbildes Depression sehr häufig auch in Deutschland zu beobachten sind.

Was genau ist eigentlich eine Depression?

 

Die Depression ist eine psychische Störung, in deren Verlauf sich der betroffene Organismus hoffnungslos fühlt. Er befindet sich in einem Zustand der Hilflosigkeit und erlebt sein Leben als freudlos und bedrückend. Ihm fehlt der innere Antrieb und das Interesse an seiner Umgebung. Da es viele verschiedene Krankheitsbilder und Verlaufsformen der Störung gibt, kann es sich auch um mildere Formen wie depressiven Verstimmungen oder kurzzeitigen Stimmungstiefs handeln, die schon als Vorstufe zur eigentlichen Erkrankung zu sehen sind. Und in dieses Bild passen leider auch sehr viel mehr Pferde als die in der eigentlichen Studie vorgestellten wirklich erkrankten Tiere.

Sieht so ein glückliches Pferd aus?

Pferde mit depressiven Zügen oft „normal“

 

Aus meiner Sicht ist es eines der größten Probleme der heutigen Pferdehaltung und der Ausbildung, dass die seelische Gesundheit und das Wohlbefinden des Pferdes viel zu wenig beachtet wird und über leichte und mittlere Beeinträchtigungen einfach hinweg gegangen wird oder diese sogar als „normal“ bezeichnet und damit in Kauf genommen werden. Sehr viele Pferde haben ein für mich als Verhaltensbiologin auffällig herabgesetztes Interesse an ihrer Umwelt, sie „funktionieren“ zwar, scheinen aber nicht wirklich glücklich zu sein. Bei meiner Arbeit sehe ich viele Pferde, die genau die in der erwähnten Studie beschriebenen Symptome aufweisen, die angeblich nur „stur“ oder „faul“ sind oder irgendwie keinen Ausdruck zu haben scheinen. Werfen wir einen Blick auf die Ursachen depressiver Verstimmungen, so kommt es nicht von ungefähr, dass die Gefahr einer Erkrankung beim Pferd überdurchschnittlich hoch ist.

Anzahl der Risikofaktoren entscheidend

 

Das Spektrum der möglichen Ursachen für eine Erkrankung im engeren Sinne und die Risikofaktoren für das Leiden an den Vorstufen der Störung sind ungemein vielfältig. So kann an dieser Stelle nur ein Überblick der wichtigsten Gründe gegeben werden. Je mehr verschiedene Risikofaktoren auf ein bestimmtes Pferd einwirken, desto wahrscheinlicher wird sein Wohlbefinden eingeschränkt sein und desto früher wird es tatsächlich an einer psychischen Störung erkranken.

In den Genen verankert?

 

Beim Menschen ist bekannt, dass genetische Faktoren eine Rolle bei der Häufigkeit der Krankheit spielen. Demnach kann auch beim Pferd angenommen werden, dass auch bestimmte Pferderassen oder Blutlinien eine besondere Disposition, also eine überdurchschnittliche Neigung für Probleme dieser Art haben als andere. Weitere Forschungen sind nötig, um dieser Fragestellung beim Pferd auf den Grund zu gehen und die Pferdezucht im Sinne der Pferde daraufhin zu sensibilisieren.

Serotonin und Noradrenalin

 

Eine große Rolle bei sämtlichen „Stimmungsschwankungen“, emotionalen Verstimmungen und Einschränkungen des Wohlbefindens spielen die Botenstoffe im Gehirn. Im Falle der Depression sind insbesondere die Neurotransmitter Serotonin und Noradrenalin ursächlich am Voranschreiten der Störung beteiligt. Der Spiegel dieser Neurotransmitter weicht bei betroffenen Pferden stark von dem Normalwert ab und in Kombination mit dieser möglichen Ursache sind die Aufnahmesysteme dieser Stoffe im Gehirn gestört.

Depression als Folge von chronischem Stress und druckbasiertem Training

 

Als eine der Hauptursachen für die Veränderung der neurobiologischen Balance im Gehirn wird chronischer Stress des*der Betroffenen angenommen. Im Gegensatz zum normalen, akuten, kurzfristig erlebten Stressereignis kommt es bei anhaltendem Stress zu charakteristischen Veränderungen des Blutstoffwechsels. Vereinfacht gesagt führt eine dauerhafte stressbedingte Stimulation der Nebennierenrinde, der Hirnanhangsdrüse und der damit verbundenen Steuerungsbereiche des vegetativen Nervensystems zu einer Ausschüttung von sogenannten Stresshormen. Cortisol ist das bekannteste Stresshormon. Seine zunächst verstärkte Ausschüttung führt zu einer Alarmbereitschaft des gesamten Körpers, der damit seine Abwehrkräfte mobilisiert und versucht sich auf das Stressgeschehen einzustellen. Lässt der Stress nun nicht nach, wie es normalerweise bei punktuellen Belastungen der Fall sein sollte, so führt diese ständige Alarmbereitschaft zu Folgeproblemen. Der Stoffwechsel wird geschwächt, die Produktion von Serotonin und deren Aufnahme im Gehirn wird vermindert und das Immunsystem des betroffenen Tieres wird durch den dauerhaften Ausnahmezustand geschädigt.

Berufskrankheiten bei Pferden

 

Ergänzende Studien haben erwiesen, dass Stress im Pferdeleben ein bisher stark unterschätztes Risiko darstellt. Sehr viele Pferde leiden anhaltend unter hohen Trainingsanforderungen, unzureichenden Haltungs- oder Fütterungsbedingungen, Stallwechsel, Verlust von befreundeten Herdenmitgliedern und zeigen die typischen stressbedingten „Berufskrankheiten“ wie Magengeschwüre, diffuse Stoffwechselstörungen wie Kotwasser oder scheinbar unerklärliche Durchfälle oder diverse Hautprobleme und Schwächen im Immunsystem. Wir wissen heute, dass unsere moderne Lebensform die Ursache vieler Krankheiten und Beeinträchtigungen der Pferde ist und müssen den Tatsachen ins Auge sehen und versuchen diese in den Griff zu bekommen, um den Pferden ein lebenswertes Leben zu ermöglichen.

Moderne Trainingsprinzipien?

 

Ganz eng zusammen hängt mit dem chronischen Stress in Haltung und Fütterung auch die Folgen ungünstiger Trainingsbedingungen. Viele als modern angesehene Trainingsprinzipien basieren auf der Anwendung sogenannter Druckstufen. Das Pferd wird einem als unangenehm empfundenen Reiz ausgesetzt, der nach und nach immer weiter gesteigert wird, bis das Tier wie gewünscht reagiert und der Druck nachlässt. Besonders bei unsachgemäßer Durchführung und zu hohen Anforderungen an das Tier befindet es sich so im Training ständig im Stress. Sein natürliches körpereigenes Alarmsystem wird durch die unangenehmen Einwirkungen immer wieder ausgelöst, es versucht daraufhin seine emotionale Balance wiederherzustellen, hat mit diesem Mechanismus jedoch keinen Erfolg, da immer wieder neue negative Einwirkungen erfolgen.

Erlernte Hilflosigkeit

 

Bei manchen Trainingsmethoden wird sogar das daraus resultierende Ergebnis bewusst in Kauf genommen oder als Nebenprodukt akzeptiert: die sogenannte erlernte Hilflosigkeit. Erfährt ein Lebewesen oft genug, dass es seine Lebensumstände nicht selber positiv beeinflussen kann, dass es immer wieder unangenehmen Reizen ausgesetzt wird, ohne wirklich einen Handlungsspielraum zu besitzen, so zieht sich das Pferd in einen Zustand der seelischen Erstarrung zurück. Es lässt scheinbar brav alles über sich ergehen und flüchtet sich in sein Inneres zurück, um nicht mehr an der als Beeinträchtigung empfundenen Außenwelt aktiv teilhaben zu müssen. Auch der Zustand der erlernten Hilflosigkeit ist als eine der Ursachen der Depression beim Menschen schon lange bekannt und diese Vorstufe ist beim Pferd extrem häufig auf fast jedem Turnierplatz, in fast jeder Reitschule zu beobachten, wenn man denn bereit ist es sehen zu wollen.

Das Pferd als Statussymbol

 

Unmittelbar am Szenario der erlernten Hilflosigkeit und deren Vorstufen sind eine zu geringe Belohnungsrate beziehungsweise fehlende Glücksmomente im alltäglichen Pferdeleben beteiligt. Jedes Lebewesen möchte in seinem Verhalten, in seiner Persönlichkeit wahrgenommen und anerkannt werden, es braucht Lob und Zuneigung. Immer noch wird aus meiner Sicht das Pferd zu wenig als eigenständige Person geschätzt und zu viel Wert auf messbare Erfolge gelegt um das Prestige des Menschen zu vergrößern.

Pferdehaltung für eine gesunde Seele?

 

Auch rangieren möglichst naturnahe Haltungskonzepte mit stabilen Pferdegruppen und durchdachten Fütterungskonzepten immer noch hinter konventionellen Haltungssystemen. Eine Hauptgefahr der herkömmlichen Haltungsform liegt darin, dass ein Pferd welches wenige Wahlmöglichkeiten hat und sein Leben nur wenig selbst gestalten kann, eine hohe Neigung zu depressiven Verstimmungen aufweist. Es braucht die Möglichkeit Kontrolle über das eigene Leben haben zu können, sich beispielsweise selbst entscheiden zu können, mit wem es Kontakt haben möchte, ob es sich drinnen oder draußen aufhält oder wann es ungestört ruhen darf.

Unerkannte Schmerzen

 

Im Zusammenhang mit Depressionen und den den Krankheitsbildern mit ähnlichen Symptomen möchte ich auch noch auf den wichtigen Bereich der Schmerzdiagnostik kommen. Unerkannte Schmerzen führen zur Einschränkung der Lebensqualität. Oft werden jedoch Schmerzen erst ab einem bestimmten Stadium überhaupt wahrgenommen oder die Diagnostik beschränkt sich auf tiermedizinische Diagnoseverfahren. Viele Schmerzgeschehen sind jedoch nicht so offensichtlich zu identifizieren und können erst über ethologische Verfahren, wie der Beobachtung der Veränderung von Körpersprache und Verhalten als Ursache für psychische Auffälligkeiten erkannt werden. So  besteht die Möglichkeit schon frühzeitig auch schmerzbedingte depressive Verstimmungen wahrzunehmen, wenn wir dem Verhaltensrepertoire der betroffenen Pferde mehr Aufmerksamkeit schenken. Auch Krankheiten wie Borna, Borreliose oder verschiedene Schilddrüsenprobleme führen zu sehr komplexen und noch wenig erforschten Veränderungen im Wesen und Verhalten der Tiere.

Unbedachte Medikamentengabe

 

Im Vergleich zum Menschen erlebe ich beim Pferd auch eine unbedachte Gabe von Medikamenten. Viele Tiere sollen möglichst schnell wieder fit und leistungsfähig sein. Antibiotika, Hormonpräperate und Sedativa werden so relativ häufig verabreicht. Die Arzneimittelforschung ist beim Pferd jedoch noch nicht so weit entwickelt, um gravierende Spätfolgen in Bezug auf die seelische Gesundheit eindeutig abzuschätzen. Aus Sicht der heutigen Humanmedizin kann jedoch nur zur Vorsicht vor der großzügigen Gabe von Medikamenten geraten werden, wenn nicht auch immer das Lebensumfeld der betroffenen Pferde eingehend auf die erwähnten Risikofaktoren überprüft wurde. Natürlich sollte ein Pferd immer angemessen tiermedizinisch behandelt werden, wenn es denn notwendig ist. Etwas mehr Abwägung in Bezug auf die Wahl der Medikation wäre aber durchaus angebracht.

Depressive Tendenzen

 

Insbesondere auch Pferde, die nicht eindeutig als „depressiv“ bezeichnet werden können, sondern die bislang lediglich gewisse Tendenzen in diese Richtung aufweisen, halte ich für sehr gefährdet. Gerade diese Tiere erscheinen oft scheinbar „lernunwillig“, „widersetzlich“ oder „schwerfällig“. Sie sind in ihrem aktiven Verhalten gehemmt und zeigen damit nicht eine individuelle Chartereigenschaft, sondern im Gegenteil sind hier Anzeichen für offensichtliche Stress-Signale zu beobachten. Pferde zeigen auf diese Art und Weise, dass etwas nicht mit ihnen stimmt. Sie ziehen sich emotional in sich zurück, handeln quasi im Schneckentempo oder scheinen an ihrer Umwelt und den Aufgabenstellungen desinteressiert zu sein. Diesen Zustand einfach hinzunehmen und als unabänderlich darzustellen ist eine Missachtung der Bedürfnisse des Pferdes. Pferde haben ebenso wie wir ein Recht auf ihre psychische Gesundheit. Es kann nicht sein, dass unsere Ansprüche an sie, unsere Entscheidungen für bestimmte Haltungsbedingungen und Trainingsziele ihre Lebensqualität so maßgeblich einschränkt.

Genau hinschauen, wirklich wahrnehmen

 

Wer also einem Pferd begegnet, auf das die beschriebenen Symptome oder vermeintlichen Charaktereigenschaften zutreffen, der sollte sich selbstkritisch Gedanken über die Wiederherstellung der seelischen Balance machen. Gerade viele scheinbar stoischen und nervenstarke Pferde sind in ihrem tiefsten Inneren besonders sensibel, sie haben es nur aufgegeben ihre Emotionen nach außen zu kommunizieren. Der*Die Trainer*in darf also auf keinen Fall immer härter agieren, sondern im Gegenteil immer sanfter. Die eigenen Ansprüche sollten vorerst nach hinten gestellt werden, da das oberste Ziel die Entdeckung neuer Lebensfreude und die Stärkung der Beziehung zum Menschen sein sollte.

Unsere Verantwortung

 

Dazu müssen wir immer weiter die Haltung optimieren, die gemeinsame Beschäftigung an die Bedürfnisse des Tieres anpassen und ein naturnahes Sozialleben zu den Artgenossen*innen zulassen. Nur mit einer erhöhten Sensibilität und Achtsamkeit gegenüber den Pferden können wir verhindern, dass ihre geistige Gesundheit unter der von uns Menschen geschaffenen Lebenswelt leidet und psychische Probleme wie Depressionen immer häufiger werden.

aus „Pferdsein reloaded“

Von Herzen das Beste, Marlitt

Towards an Ethological Animal Model of Depression? A Study on Horses, Carole Fureix et. al.:  Link zur Studie

June 2012; PLoS ONE7(6):e39280, DOI:10.1371/journal.pone.0039280; PubMed

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Marlitt Wendt

 

 

Ich bin Verhaltensbiologin und eine Pionierin auf dem Gebiet des Trainings mit positiver Verstärkung für Pferde. Das was zunächst als private Leidenschaft begann, ist seit fast 20 Jahren meine Berufung. Ich habe meinen Traum verwirklicht und durfte mein Wissen und meine Erfahrung als Autorin in vielen Sachbüchern und Fachartikeln veröffentlichen und als Dozentin auf Seminaren im gesamten deutschsprachigen Raum in der Praxis umsetzen. RPlus ist nun die Quintessenz meiner bisherigen Arbeit. Mit RPlus als Idee, positive Verstärkung in ihrer Gesamtheit darzustellen und den Grundgedanken des Gebens wirklich zu leben, veröffentliche ich hier lerntheoretische Inspirationen, meine eigenen Ausbildungskonzepte und persönliche Einblicke in meine Pferdewelt.

Conny Ranz

 

 

Ich bin Pferdefotografin und Grenzgängerin. Mit meiner Kamera bewege ich mich zwischen den Welten. Zwischen Tier und Mensch, zwischen Traum und Realität. Pferde ihrer Natur entsprechend in ihrer ganzen Persönlichkeit zu zeigen, begeistert mich damals wie heute. Dazu bin ich unter anderem europaweit auf den Spuren der Wildpferde unterwegs. Diese Begegnungen erwecken stets den Mut zur Freiheit in mir. Mit meinen Bildern durfte ich bereits an einigen Buchprojekten namhafter Verlage sowie in diversen Pferdemagazinen mitwirken. Vor allem aber verleihe ich damit unserem gemeinsamen Herzensprojekt RPlus aus vollster Überzeugung Flügel.

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AUTHOR: Conny Ranz & Marlitt Wendt