q
Welcome to moose theme.
Enter any text or widget here.
Das Pferd aus Sicht der Verhaltensbiologie | RPlus
360060
post-template-default,single,single-post,postid-360060,single-format-standard,eltd-cpt-1.0,ajax_leftright,page_not_loaded,,moose-ver-2.1, vertical_menu_with_scroll,smooth_scroll,side_menu_slide_with_content,width_370,blog_installed,wpb-js-composer js-comp-ver-5.5.2,vc_responsive

Die Facetten des Pferdseins

 

Fragt man unterschiedliche Pferdeexpert*innen, Biolog*innen oder Pferdeliebhaber*innen nach den Prinzipien der Pferdenatur, so wird man wahrscheinlich so viele verschiedene Antworten erhalten, wie es Pferde auf unseren Planeten gibt. Pferde faszinieren uns aufgrund ihrer vielschichtigen Persönlichkeit, ihre Lebensweise ist noch lange nicht vollständig erforscht und so lässt sich das bis heute gesammelte Wissen nicht eindeutig in ein einziges Erklärungsmodell bündeln. Ihre Natur ist ebenso komplex wie die des Menschen. Nur sehr wenige allgemeingültige Komponenten lassen sich daher wirklich auf sämtliche Pferde dieser Erde anwenden. Zu unterschiedlich sind ihre Herkunftsgebiete, die Zuchtschwerpunkte oder der exklusive Erfahrungshorizont eines jeden Individuums. Die einzig universellen Bausteine des Lebens sind in der Regel jene, welche die Natur vorgibt, also die Möglichkeiten und Grenzen des Pferdes liegen in dem, was ihnen ihre Gene mitgeben, wofür der Organismus dieser Säugetiere ausgelegt und seine Funktionsweise und Physiologie bestimmt ist.

Das Bild eines Pferdes

 

Jedes Pferd ist einzigartig und doch wird jedes Kind, welches einmal den Begriff „Pferd“ für sich entdeckt hat, eine Vorstellung von der Tierart Pferd an sich haben, von seinem Körperbau und Aussehen über seine Bewegungen bis hin zu seiner typischen Lebensweise und seinem Verhalten. All das, was auf den ersten Blick offensichtlich ist, wird in der Regel durch die Gesetzmäßigkeiten des Lebens, also durch die Gesetze der Physik, Chemie und Biologie vorgegeben. Grundsätzlich funktioniert also jedes Pferd gleich, es braucht Licht und Luft, Nahrung und Weite. Es bewegt sich, hat Fressfeinde, geht auf Nahrungssuche und pflanzt sich fort. Die genaue Ausprägung der einzelnen Lebensbereiche und Gestaltung der typischen Verhaltensweisen sind jedoch individuell extrem unterschiedlich. Jedes Pferd hat seinen ganz persönlichen Lebensweg, es folgt bestimmten Handlungsmustern, geht eigenen Gewohnheiten nach und bildet einen Charakter, eine einmalige Persönlichkeit aus.

Die Persönlichkeit

 

Der Charakter eines Pferdes wird schon vor der Geburt entscheidend beeinflusst. Die Elterntiere geben über ihr genetisches Material bestimmte Kombinationen von Eigenschaften an die nächste Generation weiter. Diese Erbanlagen betreffen nicht nur äußerlich sichtbare Merkmale wie etwa die Fellfarbe oder die Beinstellung, sondern ebenso mentale Eigenschaften, wie Anlagen zu besonderer Vorsicht oder aber zu einem ausgeprägtem Temperament. Ob und in welchem Ausmaß diese genetischen Anlagen tatsächlich später beim Fohlen, Jungpferd oder noch später beim erwachsenen Pferd tatsächlich sichtbar sein werden, hängt wiederum von vielen weiteren Faktoren ab.

Im Bauch der Mutter

 

Schon die Ernährung, die Lebensweise der Herde, Bewegungsanreize und der Stresslevel der tragenden Stute beeinflussen das ungeborene Fohlen. Es wird im Mutterleib nicht nur passiv geschützt, ernährt und aufgezogen, sondern es erhält bereits in dieser Lebensphase viele wichtige Informationen über die Außenwelt. Umspült vom Hormoncocktail seiner Mutter teilt es ihre emotionalen Befindlichkeiten und registriert ihre Reaktionen auf die noch unbekannte Welt dort draußen. Das noch ungeborene Pferdekind leidet mit ihr und fühlt sich mit ihr gemeinsam geborgen

Der Start ins Leben

 

Je nach Hormonstatus und Ernährungszustand werden die von den Genen vorgegebenen Anlagen schon hier vor der Geburt nachhaltig modifiziert. Das Gehirn des Fohlens bildet sich schon jetzt in seiner Einzigartigkeit aus, es verknüpft erste Nervenverbindungen und reift bis zum Tag der Geburt immer weiter heran, da ein Fohlen bereits am ersten Lebenstag so vital sein muss, dass es seiner Mutter folgen kann. Dazu benötigt es ein schon differenziert ausgestaltetes Sinnes- und Nervensystem.

Das Durchschnittspferd-Modell

 

Nach der Geburt spielen weiterhin äußere Einflüsse eine entscheidende Rolle. Sie bestimmen, in welcher Form das Individuum Pferd sich entwickelt und in welchen Nuancen es sich vom hypothetischen Standardpferd unterscheidet. Die Umwelt in der ein Pferd lebt, seine vielfältigen Erfahrungen und seine Emotionen machen ein Pferd letztlich zu dem was es ist: Zu einem Charakterkopf mit Ecken und Kanten. Ebenso wenig wie es die häufig zitierte menschliche Durchschnittsperson Erika Musterfrau in dieser Form wirklich gibt, wird auch ein Pferdinand Pferd als Standard-Equide so nicht wirklich existieren. Er ist sozusagen eine errechnete Größe, ein kleinster gemeinsamer Nenner auf den sich die meisten Pferde reduzieren lassen. Wer an Pferdinand Pferd jedoch das System Pferd abschließend verstehen möchte, der wird enttäuscht werden, da dies eben genau das ist: Eine Reduktion der vielfältigen Möglichkeiten und des lebendigen Reichtums der Tierart Pferd und ihrer individuellen Einzigartigkeit.

Quelle Sprechblasen: www.freepik.com

Was ist eigentlich natürlich?

 

Gerade wenn es darum geht die Natur im Sinne eines Normalfalles zu beschreiben, wird gerne das Wörtchen „natürlich“ verwendet. Schaut man jedoch genauer hin, so ist es tatsächlich nicht ganz einfach zu definieren, was tatsächlich natürlich, also von der Natur gegeben ist und damit eine Eigenart der Tierart Pferd beschreibt und was davon abweicht oder eventuell sogar als krankhaft oder verhaltensgestört zu bezeichnen wäre. Auch bei der Verwendung dieses Begriffs muss man sich zunächst über die Ebene der Argumentation verständigen.

Rassespezifische Unterschiede

 

Da von Natur aus „das“ Pferd viele unterschiedliche Erscheinungsformen haben kann, es also heute so viele unterschiedliche, durchaus weit voneinander abweichende Rassen mit vielen verschiedenen typischen Verhaltensmerkmalen gibt, ist es sinnvoll zunächst über einzelne Verhaltensweisen zu sprechen. Nehmen wir als Beispiel das Ausdrucksverhalten mit Beteiligung vom Schweif, so wird schnell deutlich, wie weit gefasst schon dieser einzelne Kommunikationsaspekt ist: Während ein typischer Vollblutaraber schon bei kleinsten Anzeichen von Anspannung, Interesse oder Aufregung seinen Schweif deutlich erheben, ihn wie eine Fahne hinter sich her wehen lassen wird oder gar die Schweifrübe steil in die Luft stellt, wird man dieses Verhalten bei einem Shire Horse kaum jemals beobachten können. Dieses wird jedoch subtilere Formen der Schweifbewegung zur Kommunikation nutzen.

Ein breites Spektrum beobachten

 

Obwohl also die körpersprachliche Verständigung mit Hilfe des Schweifes generell ein natürliches Grundkonzept darstellt, es also innerhalb des Normalverhaltens von allen Tieren gezeigt wird, so spielt sich die Ausprägung dieser Verhaltensweise doch in einem sehr weit gefassten Beobachtungsspektrum ab. Die differenzierte Ausgestaltung der heutigen Pferderassen gibt uns heute die Möglichkeit sogar diese extreme Ausprägung ein und derselben Verhaltensweise auf der gleichen Weide beobachten zu können. Wer also das System Pferd wirklich verstehen will, der muss möglichst viele solcher Extreme kennenlernen und sich nicht nur mit den gängigen bei uns vorherrschenden Rassen, sondern besonders auch mit der gesamten Bandbreite an möglichen Pferdetypen vom Pony über den Warm- und Vollblüter bis hin zum Kaltblüter und vor allem auch ursprünglichen Pferderassen wie etwa dem Exmoorpony oder dem Sorraia eingehend befassen.

Pferd ist nicht gleich Pferd

 

Die Beschäftigung mit vielen unterschiedlichen Pferdetypen verdeutlicht die Vielfalt der möglichen Ausprägung jeder einzelnen denkbaren Verhaltensweise. Ein Grundprinzip allen Lebens wird mit der sogenannten Spiele-Theorie oder englisch game theory beschrieben. Die Theorie besagt im groben, dass es, wenn es keine einzelne Strategie gibt, die mit Sicherheit zum Sieg, zur Lösung eines Problems oder zum kooperativen Zusammenleben gibt, mehrere unterschiedliche Lebensstrategien nebeneinander existieren werden.

Meister*innen im Lückenfüllen – Shetlandponys

 

Es wird also beispielsweise in unseren Haltungsgemeinschaften im Offenstall Pferde geben, die sich streng an Hierarchien orientieren und genau gemäß ihrer Position agieren. Andere Pferde werden jedoch ebenso erfolgreich Lücken im System nutzen, beispielsweise dem Drohverhalten eines eigentlich überlegenen Tieres gerade nur soweit ausweichen, dass es abwartet, bis es dem anderen ein zu großer Energieaufwand erscheint immer und immer wieder den*die Rival*in zu verscheuchen. Viele Shetlandponys sind Meister*innen dieser Strategie, Drohverhalten einfach an sich abprallen zu lassen. Sie halten sich im Windschatten der Stärksten der Gruppe auf, bleiben in engem Kontakt mit verschiedenen Herdenmitgliedern und nutzen so die besten Plätze am Futter und Schlafplätze für sich.

Nur Fluchttier?

 

Gemäß der oben genannten Theorie wird es also immer ein stabiles Gleichgewicht unterschiedlicher Handlungsstrategien geben: Ein gewisser Prozentsatz an Pferden wird also beispielsweise echte enge Paarbindungen eingehen um über Kooperation und Beziehungen den eigenen Status zu verbessern, während andere eher am Rande der Gruppe leben und ihre Interessen durch geschicktes Taxieren und Ausnutzen von Gelegenheiten verfolgen. Der Handlungsspielraum dieser intelligenten Tiere ist somit immer sehr viel größer als die schlichte Vorstellung von reinen Fluchttieren oder der Lösung von Konflikten durch aggressive Verhaltensweisen.

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis

 

In der Theorie „sollte“ ein Pferd immer lehrbuchmäßig agieren, also so wie die Mehrzahl aller Pferde reagiert. In der Praxis kann es vorkommen, dass manche Individuen anders sind als die meisten Pferde, dass somit die generellen Regeln des Systems Pferd außer Kraft gesetzt zu sein scheinen. Wir kennen darüber hinaus nie die Komponente X, die große Unbekannte im System Pferd, da wir keinem anderen Lebewesen beim Fühlen und Denken zuschauen können und daher nicht wissen können, wie sich einzelne Erlebnisse und Situationen auf die Zukunft auswirken werden.

Es gibt nicht DEN Typ Pferd

 

Während das eine Pferd eine unangenehme Erfahrung mit dem Pferdeanhänger mental unbeschadet übersteht und gleich wieder zu verladen ist, wird ein anderes Exemplar dieses Ereignis als traumatisierend erleben und nur noch mit großer Vorsicht oder zunächst gar nicht wieder in die Nähe eines Hänger zu bewegen sein. Genau aus diesem Grund kann es ultimative Tipps und Regeln, die für alle denkbaren Situationen anwendbar sind so nicht geben, da jedes Mensch-Pferd-Paar, jede subjektive Wahrnehmung, jede Interaktion und jedwede persönlich durchlebte Erfahrung individuell den zukünftigen Handlungsspielraum beeinflusst.

Alles ist im Fluss

 

Das Pferdeleben ist lang und voller Veränderungen, außergewöhnlichen Ereignissen und Erfahrungen. Pferde wandeln sich ständig, sie entwickeln ihre Persönlichkeit, knüpfen Bindungen zu anderen Pferden und definieren ihre Charakterzüge immer deutlicher aus. Die Zeit formt wie ein Bildhauer die Pferdepersönlichkeit, sämtliche Verhaltensmerkmale sind nicht unabänderlich, sondern ein Leben lang wächst das Individuum Pferd innerlich. Pferde entwickeln sich weiter, sie verändern nicht nur ihr Verhalten, sondern auch ihre Positionen innerhalb der Gruppe. Während man früher dachte, dass die Positionen innerhalb einer Herde beispielsweise relativ konstant sind, so weiß man heute, dass die Rangpositionen in einer Pferdeherde flexibel sind, da sie von vielen verschiedenen Faktoren abhängig sind. So nimmt beispielsweise die wachsende Lebenserfahrung entscheidenden Einfluss auf die Stellung innerhalb einer sozialen Gemeinschaft. Auch der hormonelle Status, die Freundschaft zu anderen Herdenmitgliedern oder der Zeitpunkt eines Ereignisses haben Einfluss auf die soziale Stellung jedes einzelnen Tieres.

Pferde denken anders

 

Pferde erleben die Welt nicht wie wir Menschen, sie leben in ihrer ureigenen Wahrnehmungswelt. Nehmen wir allein ihr von unserem abweichendes Gesichtsfeld. Während wir eher im Nahbereich Bewegungen gut wahrnehmen können, sind für Pferde kleinste Bewegungen in weiterer Entfernung von bis zu etwa 100 Metern durchaus von Bedeutung. Dabei gibt es wieder deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Individuen. Mit der Wahrnehmungsdistanz gibt der*die Wissenschaftler*in jene Distanz an, in der ein Pferd einen Reiz erstmals als bedeutsam wahrnimmt und auf ihn mit Hinwendung reagiert. Während viele Vollblutaraber eine sehr große Wahrnehmungsdistanz haben, also sich sehr leicht auf die Ferne fokussieren, zeigen andere Rassen, wie etwa das Quarter Horse, aufgrund ihrer züchterischen Ausrichtung, eher Interesse an der bewegungsorientierten Arbeit im Nahbereich. Kommt dazu eine zusätzlich erhöhte Reaktivität und Impulsivität, so ergibt sich daraus ein ganz anderer typischer Charakterzug einer Rasse, obwohl beide Rassen über eine ausgeprägte Sensibilität verfügen, aber alleine der Fokus ihrer Aufmerksamkeit führt zu ganz verschiedenen beobachtbaren Verhaltensmustern.

Ein Pferd ist kein Pferd

 

Schon ein einzelnes Pferd fasziniert uns durch seine Erscheinung, es zeigt seine individuellen Vorlieben und Abneigungen im alltäglichen Umgang und offenbart bereits seine charakterliche Einzigartigkeit. Seine vollständige Persönlichkeit, die Vielfalt seiner Ausdrucksmöglichkeiten und das Wesen dieser Person zeigt sich jedoch erst in Gegenwart der anderen Herdenmitgliedern. Ein Pferd ist erst dann vollständig, wenn es inmitten von anderen Artgenoss*innen soziale Interaktionen pflegen darf, dort in dem dynamischen Gefüge der einzelnen Individuen entfaltet sich erst sein wahres Potential. Es liegt in der Natur des Pferdes, dass sie als hochsoziale Lebewesen in einer vertrauten Gemeinschaft persönlich wachsen, verschiedene Rollen und Aufgaben übernehmen und sich über die Gruppe als Person definieren. Eine Pferdeherde ist nicht einfach ein wahlloser Zusammenschluss von Einzeltieren, es ist ein Beziehungsgeflecht, in dem jedes einzelne Tier eine Schlüsselfunktion ausfüllt und wiederum Kontaktpunkt für die anderen darstellt. So ist es unerlässlich um die Tierart Pferd wirklich zu verstehen ihr Zusammenleben genau zu studieren und zu erfassen, dass eine Gruppe von Pferden immer mehr darstellt als die Summe ihrer einzelnen Mitglieder, denn obwohl jedes Tier ein einmaliges Individuum darstellt, kann es erst im Kontext der Verbundenheit zu seinen Artgenoss*innen verstanden werden.

Vielgesichtige Persönlichkeiten

 

Diese sanften Wesen sind gekennzeichnet durch ihre unglaubliche Komplexität, sie präsentieren sich aufgrund ihrer rassenspezifischen Diversität so vielgestaltig, ihre Persönlichkeiten sind so unverwechselbar wie die unserer menschlichen Freunde und ihr Verhaltensrepertoire besitzt eine bislang noch viel zu wenig erforschte Tiefe. Dieses vielschichtige Phänomen welches wir Pferd nennen ist so viel mehr als nur ein vierbeiniges Reittier oder ein*e genügsame*r Freizeitpartner*in, sie sind empfindungsfähige und empathische Lebewesen von deren wahrer mentaler Größe wir noch viel zu wenig wissen.

aus „Pferdsein reloaded“

Und nun Augen auf und raus zur euren Lieblingen, Marlitt

Hilf' uns mit deiner Spende

Liebe Leserin, lieber Leser!

Unsere Fach-Artikel und Videos stehen allen Interessierten zur freien Verfügung. Allerdings erfordert das alles im Hintergrund viel Arbeit, Organisation und auch viel Geld. Deshalb benötigen wir eure finanzielle Unterstützung um weiterhin unsere Vision im Sinne der Pferde in die Welt hinauszutragen. Unterstützt uns deshalb jetzt mit einer einmaligen Spende oder richtet ein monatliches, freiwilliges Abo auf unserer Seite ein. Danke! Marlitt und Conny

Marlitt Wendt

 

 

Ich bin Verhaltensbiologin und eine Pionierin auf dem Gebiet des Trainings mit positiver Verstärkung für Pferde. Das was zunächst als private Leidenschaft begann, ist seit fast 20 Jahren meine Berufung. Ich habe meinen Traum verwirklicht und durfte mein Wissen und meine Erfahrung als Autorin in vielen Sachbüchern und Fachartikeln veröffentlichen und als Dozentin auf Seminaren im gesamten deutschsprachigen Raum in der Praxis umsetzen. RPlus ist nun die Quintessenz meiner bisherigen Arbeit. Mit RPlus als Idee, positive Verstärkung in ihrer Gesamtheit darzustellen und den Grundgedanken des Gebens wirklich zu leben, veröffentliche ich hier lerntheoretische Inspirationen, meine eigenen Ausbildungskonzepte und persönliche Einblicke in meine Pferdewelt.

Conny Ranz

 

 

Ich bin Pferdefotografin und Grenzgängerin. Mit meiner Kamera bewege ich mich zwischen den Welten. Zwischen Tier und Mensch, zwischen Traum und Realität. Pferde ihrer Natur entsprechend in ihrer ganzen Persönlichkeit zu zeigen, begeistert mich damals wie heute. Dazu bin ich unter anderem europaweit auf den Spuren der Wildpferde unterwegs. Diese Begegnungen erwecken stets den Mut zur Freiheit in mir. Mit meinen Bildern durfte ich bereits an einigen Buchprojekten namhafter Verlage sowie in diversen Pferdemagazinen mitwirken. Vor allem aber verleihe ich damit unserem gemeinsamen Herzensprojekt RPlus aus vollster Überzeugung Flügel.

Unser Magazin bietet bereits viel mehr zu diesem Thema!

Pferdepersönlichkeiten
Präsent wie ein Wildpferd
Systematische Verhaltensanalyse

AUTHOR: Conny Ranz & Marlitt Wendt