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RPlus | Selbstbewusste Pferde
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Wie Motivation die Pferdepersönlichkeit stärkt

 

Jede*r Pferdebesitzer*in wünscht sich ein „motiviertes“ Pferd. Doch was genau soll das eigentlich bedeuten? Ein höchst motiviert die eigenen Interessen verfolgendes Pferd ist zumeist jedoch nicht gemeint und auf der Beliebtheitsskala vieler Reiter*innen eher am unteren Ende anzusiedeln. Jedes Pferd besitzt zu jeder Zeit eine Handlungsbereitschaft für irgend eine ganz bestimmte Tätigkeit. Diese angestrebten Aktivitäten können sich dabei vom entspannten Dösen bis zum ausgelassenen Spiel erstrecken. Ein durchgehendes Pferd etwa ist vielleicht motiviert, der ungeschickten Reiter*innenhand zu entgehen. Es wird aber dadurch sicher nicht zu mehr Motivation in Bezug auf seine allgemeine Leistungsbereitschaft zu bewegen sein.

Allgemeingültige Motivationsformel?

 

Motivation ist auch nicht mit einer physikalischen Messgröße wie Temperatur, Masse oder Leistung zu vergleichen. Es gibt keine einheitliche Motivationsformel, die Motivation als Ergebnis von Leistung pro Zeit oder Einfallsreichtum eines Pferdes definiert. Motivation ist vieles zugleich, sie ist die Voraussetzung für ein gelungenes Pferdetraining ebenso wie das Ergebnis eines solchen, sie kann auf ein bestimmtes Ereignis, eine konkrete Lektion ebenso bezogen sein wie auf die Gesamtheit der Zusammenarbeit von Pferd und Mensch. Motivation kann eine Handlungsbereitschaft aufgrund von physiologischen Bedürfnissen ebenso umschreiben wie Beweggründe eines Pferde aufgrund von bestimmten Gefühlslagen.

Was ist Motivation?

 

Da es keine magische Motivationsformel gibt, die für alle Pferde und Menschen gleichermaßen gültig ist, möchte ich mich dem Phänomen in diesem Artikel von verschiedenen Seiten annähern. Beginnen wir also ganz konkret mit einer trivial anmutenden Frage: Was motiviert das Pferd mit uns zusammenzuarbeiten? Im lerntheoretischen Sinne wird das sichere Ausführen einer bestimmten erwünschten Verhaltensweise von der für das Pferd zu erwartenden Konsequenz gesteuert. Ein Pferd wird also erst einmal eine Handlung häufiger ausführen, wenn sich sein Verhalten bereits ein- oder mehrfach in der Vergangenheit gelohnt hat und es wird diese seltener zeigen, wenn sich das Verhalten nicht gelohnt oder ihm sogar geschadet hat.

Das Wesen der Motivation

 

Der Outcome, also das was unterm Strich für das Pferd bei einer Handlung herausspringt, bestimmt die Wahrscheinlichkeit mit der ein Pferd diese Verhaltensweise in Zukunft zeigen wird. Die Motivation hängt also in erster Linie ganz eng mit der Bedeutung einer Verhaltensweise, seinem „Wert“ in Bezug auf das zu erwartende Resultat und den dadurch an diese Handlung gekoppelten positiven oder negativen Empfindungen ab. Pferde lernen natürlich sowohl über ihren eigenen Erfolg, also über Belohnungen und Lob ebenso wie über das Erleben negativer Reize in den weitverbreiteten Druckstufensystemen. Der Unterschied liegt jedoch in der Art der resultierenden Motivation. Während an eine über Positive Verstärkung erlernten Verhaltensweise positive Gefühle wie Freude gekoppelt sind, sind an einen Lernweg über Negative Verstärkung eher Gefühle der Erleichterung oder Entlastung geknüpft.

Das große Ganze im Blick behalten

 

Die Konsequenz, also das Ergebnis welches sich für das Pferd aufgrund einer bestimmten Handlung ergibt, steigert oder verringert insofern die Motivation in Bezug auf diese eine konkrete Handlung im Speziellen. Darüber hinaus hat die Gesamtsumme aller auf das Pferd einwirkenden Reize und Handlungskonsequenzen Einfluss auf die generelle Motivation des Pferdes überhaupt mit uns zusammenzuarbeiten. Sämtliche Rahmenbedingungen, die auf das Pferd an sich und in einer bestimmten Situation einwirken, haben dabei Einfluss auf den Anreiz für unsere gemeinsame Aktivität. So hat jedes Pferd etwa ein bestimmtes Temperaturoptimum in dem es sich besonders wohlfühlt, bestimmte andere Pferde, mit denen es gerne zusammen ist oder bestimmtes Futter welches es gerne frisst. All diese Faktoren haben Einfluss darauf wie eine Situation empfunden wird und ob die Motivation gesteigert oder verringert wird. Es reicht also nicht hin und wieder für eine gelungene Lektion ein Möhrenstück als Belohnung zu überreichen. Es wird dann zwar vielleicht den Trick nett vorführen, aber im Alltag dennoch eher passiv und unmotiviert bleiben.

Umgebungsbedingungen fließen maßgeblich ein

 

Wenn die überwiegende Mehrheit der Interaktionen zwischen Mensch und Tier geprägt ist von Druck, Stress und Konfrontation und dazu noch ungünstige Haltungsbedingungen, unpassende Ausrüstungsgegenstände und übertriebener Ehrgeiz das Pferdeleben prägen, wird das Interesse des Pferdes an unserem Hobby sehr gering sein. Die vorherrschenden Lebensumstände bestimmen den Grad der Bereitschaft und der Neugier sich auf das Training einzulassen, ebenso wie die Form des Umgangs bei der Erarbeitung ganz konkreter Lerninhalte. Als Leitsatz gilt daher: Je wohler sich das Pferd mit sich selbst, seiner Umgebung und mit uns fühlt, desto bereitwilliger wird es sich aktiv mit uns zusammen neuen Herausforderungen stellen.

Eigene Begeisterung

 

Die Begeisterung des Menschen für eine Handlung und besonders die Liebe und Zuneigung überträgt sich direkt auf unser Pferd. Pferde spüren unsere authentische Freude am Tun sofort und lassen sich dadurch sehr gut motivieren. Schafft es der Mensch das Lernumfeld positiv zu gestalten und sowohl eine freundliche Kommunikation zu pflegen wie auch stets die Bemühungen des*der Trainingspartner*in positiv zu verstärken, so ergibt sich für das Pferd eine große Vorhersehbarkeit. Der Grundtenor unseres Trainings ist dabei: Wir sind hier um gemeinsam Spaß zu haben und wir erfreuen uns dabei miteinander an unseren Erfolgen. In dieser entspannten Lernatmosphäre motivieren sich Mensch und Tier gegenseitig, da hier niemand negative Konsequenzen zu befürchten hat und Fehler oder Ungenauigkeiten uns lediglich anspornen es zukünftig noch besser zu machen.

Viele Erfolgserlebnisse

 

 

Eine hohe Motivation hängt beim Pferd wie auch beim Menschen von möglichst vielen Erfolgserlebnissen ab. Der Erfolg, also das Gefühl etwas geleistet, eine Aufgabe gelöst oder aber eine Belohnung verdient zu haben, führt zu einer häufigeren Wiederholung der erfolgversprechenden Handlung. Das Geheimnis für eine möglichst hohe Motivation des Pferdes ist durch die kleinen Schritte auf dem Weg zu unserem angestrebten Ziel gekennzeichnet. Je kleinschrittiger eine Übung aufgebaut ist, desto häufiger können wir und unser*e vierbeinige*r Trainingspartner*in bereits erreichte Erfolgserlebnisse feiern. Die kleinen Teilerfolge motivieren uns als Team und bestärken unsere Zusammenarbeit.

Kleinschrittiges Belohnen

 

Dabei ist es die Aufgabe des Menschen eine Lektion schon vorher gedanklich in möglichst viele Teilschritte zu gliedern, die klein genug sind, dass unser Pferd immer wieder Erfolg haben kann und sich bei diesem Lernprozess wohl fühlt. Manchmal reicht für einen solchen unspektakulären Teilschritt schon ein nur angedeutetes Hinwenden zu einem vormals angsteinflößenden Objekt oder eine kleine Körperdrehung für ein bestätigendes Lob. Unsere Rückmeldungen an das Pferd in Form von Lob, Belohnungen und Zuwendung stärken das Selbstbewusstsein und kommunizieren eindeutig in welche Richtung wir unser Training entwickeln möchten. Jedes positives Verhaltensfeedback hat einen direkten Einfluss auf die Motivation der Trainingspartner*innen auf die Qualität ihrer Zusammenarbeit.

Verantwortung auch mal ans Pferd abgeben

 

Auch Pferde brauchen das Gefühl sowohl in ihrem Alltag wie auch im Training selbstwirksam handeln zu dürfen. Sie lieben es eigene Entscheidungen treffen zu können und Herausforderungen auf ihre ganz eigene Art zu meistern. Viel zu oft erleben Pferde in ihrem Alltagsleben massive Einschränkungen und können eben nicht selbstbestimmt handeln. Die meisten Entscheidungen in ihrem Leben trifft der Mensch, etwa die Zusammensetzung ihrer Stallgemeinschaft, die Fütterungszeiten und Futterqualität, das Angebot an Freizeitbeschäftigungen und die Möglichkeiten ihren Bewegungsdrang auszuleben. Wieder ein Stück Selbstwirksamkeit zurückgeben können wir unseren Pferden neben einer möglichst naturnahen Haltungsform in der sie ihr natürliches Verhaltensrepertoire ausleben können zusätzlich in unserem gemeinsamen Training, indem wir dem Pferd die Freiheit zugestehen auch selber Entscheidungen zu treffen und auch Alternativverhalten zeigen zu dürfen.

Motivier‘ dein Tier!

 

So können auch Pferde auf einem Spaziergang an einer Wegkreuzung mal vorgeben, in welche Richtung wir gemeinsam weitergehen oder aber auch ob wir heute auf dem Reitplatz aktiv werden möchten oder doch lieber bei einem gemeinsamen Ausritt die Umgebung erkunden wollen. Zu dieser Freiheit gehört selbstverständlich auch mal „Nein“ sagen zu dürfen und lieber mit seinen Freund*innen den Nachmittag auf der Weide zu verbringen. Hier ist dann unsere Kreativität gefragt welchen Anreiz wir bieten können doch mit uns zusammen etwas unternehmen zu wollen, also ganz nach dem Motto: “Motivier` dein Tier!“. Das Pferd erlebt so, dass es eine Wahlfreiheit besitzt, dass sein eigenes Verhalten eine Wirkung im Zusammensein mit dem Menschen entfalten kann. Die Motivation des Pferdes kann sich nur entwickeln wenn wir mehr über ihre Bedürfnisse und Wünsche erfahren, indem wir ihnen den nötigen Handlungsspielraum eröffnen wo sie ihre Ideen und kreativen Verhaltensalternativen ausprobieren dürfen.

Sonderrolle Futterbelohnung

 

Anerkennung und Lob kann auf viele unterschiedliche Arten ausgedrückt werden. So geben sowohl das Stimmlob als auch sanfte Berührungen dem Pferd wichtige Impulse und können den Lernprozess aktiv beeinflussen. Futterbelohnungen haben im Vergleich zu vielen anderen Belohnungsformen einige große Vorteile und spielen damit eine Sonderrolle in Bezug auf effektives Training mit positiver Verstärkung und der Erhöhung der Motivation. Futter stillt das primäre, natürliche Bedürfnis des Pferdes nach Nahrung im Allgemeinen und je nach Auswahl der Leckerlis auch nach besonders schmackhafter Gaumenfreuden. Ein Futterlob hat somit eine hohe Bedeutung für jedes Pferd und muss nicht erst wie etwa das Verstehen des Stimmlobs eigens erlernt werden. Zudem hat in mundgerechte Häppchen zerteiltes Futter den Vorteil dass es mit einem Happs im Pferdemaul verschwunden und abgeschluckt ist.

Wertigkeit des Futters

 

So kann der*die Trainer*in sehr punktgenau und effektiv eine positive Rückmeldung für ein ausgeführtes Verhalten geben. Kraulen als Lob benötigt beispielsweise meist viel mehr Zeit damit es vom Pferd wirklich als angenehm eingestuft wird und genossen werden kann. Das Belohnungsleckerli kann dagegen direkt auf das erwünschte zu trainierende Verhalten angeboten werden und das Pferd kann ohne großen Zeitverlust bereit für den nächsten Teilschritt der Aufgabenstellung sein. Bei der Auswahl der Belohnung ist außerdem wichtig, die Lob-Anreize an der Komplexität und am Schwierigkeitsgrad für das Pferd zu orientieren. Dabei ist die Wertigkeit des Futters eine wichtige Stellschraube für ein effektives Pferdetraining. Während es für schon gut gelernte, körperlich wenig anspruchsvolle Aufgaben wie etwa das Hufegeben eines erfahrenen Reitpferdes vielleicht ausreicht getrocknete Hagebutten als Belohnung zu wählen, kann die Motivation in anspruchsvollen oder stressigen Situationen wie dem Verladen eines angespannten Pferdes auf einem Turnierplatz eine höhere Wertigkeit der Leckerlis wie etwa durch Apfelstückchen oder Hafer erfordern. Was in welcher Situation als wirklich motivatiossteigernde Futterbelohnung empfunden wird, ist von den individuellen Vorlieben des jeweiligen Pferdes abhängig.

Den optimalen Motivationslevel finden

 

Spricht man über Motivation durch positive Verstärkung, Lob und Belohnungen, so ist es unabdingbar sich auch Gedanken über den optimalen Motivationslevel des Pferdes zu machen. Gerade Einsteiger*innen im Bereich der positiven Verstärkung begehen trotz ihrer guten Absichten einen weit verbreiteten Fehler, nämlich das Pferd durch unbedachte Belohnungen oder gar unkontrollierte Futtergabe zu überfordern und aufzuregen.

Das Border-Collie-Syndrom

 

Pferde, die mit viel hochwertigem Futter an bestimmte Aufgaben herangeführt werden, können beispielsweise schnell übermotiviert reagieren. Sie sind dann nicht mehr entspannt und in einem ruhigen Arbeitsmodus, sondern aufgekratzt, erregt und angespannt. Zwar ist der Ursprung einer solchen Futteraufregung ein positives Gefühl der Freude, aber durch die hohe Erregung in der Futtererwartung entgleist das ursprünglich positive Gefühl und kann gepaart mit Trainingsfehlern wie dem ungenauen Timing der Futtergabe, ungünstigem Trainingsaufbau oder unpassender Belohnungrate zu einem gestressten, hektischen Pferd führen, welches in ständiger Futtererwartung unkonzentriert agiert und nicht mehr zur inneren Ruhe zurückfindet.

Erregung niedrig halten

 

Um ein gutes Trainingsergebnis zu erzielen ist eine grundsätzliche Handlungsbereitschaft nötig, nicht aber eine über einen mittleren Erregungslevel herausschießende übermotivierte Angespanntheit. Unser Pferd soll also freudig aktiv sein etwas zu tun, aber nicht in eine störende Unruhe versetzt werden. Je höher der Grad der Erregung, desto mehr häuft sich die Fehlerrate und es leidet die Konzentrationsfähigkeit des Pferdes, womit sich zwangsläufig die Anzahl der kleinen Erfolgserlebnisse verringern. Je nach Trainingsziel und Pferdepersönlichkeit gilt es hier den individuellen Motivationslevel zu finden, in dem das Pferd angeregt aber dennoch besonnen und ruhig agieren und lernen kann.

Motivation aus sich selbst heraus

 

Meist arbeiten wir mit Pferden über den Mechanismus der extrinsischen, also von außen gesteuerten Motivation. Aus sich selbst heraus wird vermutlich kaum ein Pferd auf den Gedanken kommen sich die Hufe bearbeiten zu lassen oder aber eine*n Reiter*in auf seinem Rücken zu tragen. All diese von uns angestrebten Lerninhalte muss es erst kennenlernen und über Erfolgserlebnisse Stück für Stück in sein Verhaltensrepertoire aufnehmen. Es orientiert also sein Verhalten an der Aussicht auf den zu erwartenden Erfolg. Einen wirklich entscheidenden Schritt zu einem starken Pferd-Mensch-Team mit einem hoch motivierten Partner Pferd erreichen wir, wenn die beigebrachten Lektionen, also die über Lob verstärkten Handlungen als selbstbelohnend für das Tier empfunden werden. Hat man einmal einen gewissen Punkt überschritten, ist eine ständige erneute Belohnung des Pferdes gar nicht mehr nötig. Es handelt dann rein aufgrund seiner eigenen inneren Freude am gemeinsamen Tun. Aus einer extrinsischen Motivation über positive Verstärkung entsteht so eine intrinsische Motivation, die wiederum das Selbstbewusstsein des Pferdes steigert. Aufgaben werden dabei um ihrer selbst willen gelöst und nicht mehr weil es dafür eine direkte Rückmeldung des Menschen gibt.

Pferden das bestmögliche Leben bieten

 

Für mich persönlich ist es von großer Bedeutung den Pferden mehr Freude an der gemeinsamen Aktivität mit ihren Menschen zu ermöglichen. Je mehr Freiheiten ausgelebt und Verhaltensweisen über positive Verstärkung erlernt werden, desto stolzer und selbstbewusster wird auch das Pferd. Die Entwicklung der Motivation, das Erreichen der eigenen Ziele und ihre Kreativität sind so elementare Bestandteile der positiven Persönlichkeitsentwicklung eines Pferdes. Es ist also auch eine ethische Frage, wie wir die Motivation des Pferdes fördern und nutzen möchten. Wollen wir ein Tier, welches vor allem motiviert ist Bestrafungen zu entgehen und Unbehagen zu vermeiden, oder eine starke Pferdepersönlichkeit, welche motiviert ist ihr Bestes zu geben und sich in unserer Gesellschaft wohl fühlt?

Ich wünsche euch eine freudvolle Zeit miteinander, Marlitt

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Marlitt Wendt

 

 

Ich bin Verhaltensbiologin und eine Pionierin auf dem Gebiet des Trainings mit positiver Verstärkung für Pferde. Das was zunächst als private Leidenschaft begann, ist seit fast 20 Jahren meine Berufung. Ich habe meinen Traum verwirklicht und durfte mein Wissen und meine Erfahrung als Autorin in vielen Sachbüchern und Fachartikeln veröffentlichen und als Dozentin auf Seminaren im gesamten deutschsprachigen Raum in der Praxis umsetzen. RPlus ist nun die Quintessenz meiner bisherigen Arbeit. Mit RPlus als Idee, positive Verstärkung in ihrer Gesamtheit darzustellen und den Grundgedanken des Gebens wirklich zu leben, veröffentliche ich hier lerntheoretische Inspirationen, meine eigenen Ausbildungskonzepte und persönliche Einblicke in meine Pferdewelt.

Conny Ranz

 

 

Ich bin Pferdefotografin und Grenzgängerin. Mit meiner Kamera bewege ich mich zwischen den Welten. Zwischen Tier und Mensch, zwischen Traum und Realität. Pferde ihrer Natur entsprechend in ihrer ganzen Persönlichkeit zu zeigen, begeistert mich damals wie heute. Dazu bin ich unter anderem europaweit auf den Spuren der Wildpferde unterwegs. Diese Begegnungen erwecken stets den Mut zur Freiheit in mir. Mit meinen Bildern durfte ich bereits an einigen Buchprojekten namhafter Verlage sowie in diversen Pferdemagazinen mitwirken. Vor allem aber verleihe ich damit unserem gemeinsamen Herzensprojekt RPlus aus vollster Überzeugung Flügel.

AUTHOR: Conny Ranz & Marlitt Wendt